Vierter Sieg, vierte Finalserie für Red Bulls München2:0 im siebten Spiel gegen die Augsburger Panther

Münchens Justin Shugg (links) im Duell mit Hans Detsch. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)Münchens Justin Shugg (links) im Duell mit Hans Detsch. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)
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Die Mannschaft von Mike Stewart hätte zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ein DEL-Finale erreichen können. Die Red Bulls wollten mit einem möglichen Sieg und dem damit verbundenen Einzug ins Finale einen weiteren Schritt auf den vierten Titelerfolg in Serie tun. Doch die Gäste aus Augsburg, darunter insbesondere Torhüter Olivier Roy, der den Red Bulls das Leben im Halbfinale schon des Öfteren schwer gemacht hat, hatten da ein Wörtchen mitzureden.

Das stellten Panther gleich von Beginn an unter Beweis, als sie die Red Bulls in ihrem eigenen Drittel festhielten. „Mikes Team war immer sehr gut vorbereitet“, so Münchens Trainer Don Jackson über Augsburg.

Roy war auch zu Spiel sieben wieder in Top-Form. Bis zur 16. Minute hielt er für seine Vorderleute den Kasten nach wie vor sauber. Dann nutzte Münchens Mads Christensen einen doppelten Rebound zur Führung für die Gastgeber. Von da an waren die Red Bulls auch spielerisch in der Partie angekommen. Augsburg fand jetzt nicht mehr die Räume, wie sie sie noch zu Beginn an vorfand. „Wir haben das so wichtige erste Tor nicht gemacht“, sagte der Augsburger Trainer Mike Stewart.

Die Red Bulls wirkten danach insgesamt selbstsicherer und mit dem besseren Händchen an der Scheibe. So fiel im zweiten Drittel auch der zweite Treffer für die Red Bulls durch Yasin Ehliz. Augsburg fand danach nicht mehr zu 100 Prozent ins Spiel und war vornehmlich durch Einzelaktionen und in Überzahl gefährlich. Das Derby wurde hitziger und ruppiger, die Zahl der gefahrenen Checks wurde größer und vereinzelt wurde auch die ein oder andere „Höflichkeit“ unter den Akteuren ausgetauscht. Die ohnehin schon ausgelassene Stimmung bei den 6142 Zuschauern (ausverkauft) wurde dadurch intensiver.

Erst in den letzten fünf Minuten bekam die Mannschaft von Mike Stewart wieder ein wenig Zugriff auf diese hochklassige Begegnung. Doch alles Bemühen und Kämpfen konnte den Ausgang des Spiels und somit der Serie nicht mehr beeinflussen. „Augsburg hat den Druck im letzten Drittel erhöht, aber Danny war zur Stelle. Er spielt großartig“, so Don Jackson über seinen Torhüter Danny aus den Birken.

Somit ziehen die Red Bulls zum vierten Mal in Folge ins DEL-Finale ein. Der diesjährige Gegner heißt: Adler Mannheim. Doch die Gäste haben eine sehr gute Serie und Saison gespielt. Sie machten den Red Bulls das Leben lange sehr schwer und können sich in der nächsten Saison über eine Teilnahme an der Champions Hockey League freuen.

Für die Red Bulls geht es nun nahtlos weiter. Bereits am Donnerstag steht das erste Spiel der Finalserie in Mannheim auf dem Programm. „München und Mannheim sind beides sehr starke Mannschaften. Wir sind auf jeden Fall bereit“, so Mads Christensen im Ausblick auf das Finale.

Mike Stewart erklärte nach dem Spiel: „Die Serie war echt eng . München hat eine sehr starke Serie gespielt. Mein Team hat viel investiert und bis zum Schluss gekämpft. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Don Jackson: „Natürlich bin ich auch stolz auf meine Mannschaft. Vor allem defensiv haben wir heute sehr gut gespielt. Ab sofort konzentrieren wir uns auf die Serie gegen Mannheim.“

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