Vierter Advent ohne Happy-EndHannover - Mannheim 1:4

Zwei Treffer in Hannover - Jochen Hecht. Foto: www.stock4press.deZwei Treffer in Hannover - Jochen Hecht. Foto: www.stock4press.de
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Die Unterschied hatte eigentlich nur drei Namen: Heimkehrer Jochen Hecht, Dennis Seidenberg und Jason Pominville. Die drei kassieren, wenn sie in der NHL antreten, pro Saison zusammen über 11 Mio. Dollar, pro Saison versteht sich und die dafür als Gegenleistung angebotene Klasse reichte heute aus, um die Hannover Scorpions an ihre Grenze zu bringen.

Dabei hatte es für die Gastgeber im ersten Drittel keineswegs schlecht ausgesehen. Gegen die spielerisch starken Badener wurde der übliche Kampfgeist gesetzt und der ließ die Scorpions sehr gut aussehen. Auch als Jochen Hecht nach Pass von Pominville bereits nach 168 Sekunden das 0:1 markierte und Thomas Greiss im Tor der Gastgeber etwas Pech hatte, war dies keineswegs der Knickpunkt. Es entwickelte sich einen interessantes Spiel, dass lediglich leicht unter den fünf Einzelstrafen litt, so dass ein rechter Spielfluss nicht immer aufkam.

Im zweiten Drittel fast das gleiche Bild. Die Scorpions versuchten Druck aufzubauen, mussten in der Spielzeit vier Strafen hinnehmen und jetzt zeigte sich endgültig die Klasse der Mannheimer NHL-Leihgaben. Erst fälschte Jochen Hecht (29.) bei Überzahl einen Pominville-Schuss unhaltbar für Greiss zum 0:2, dann traf Pominville (31.) bei angezeigter Strafe zum 0:3. Vier Minuten später dann die endgültige Entscheidung, als die Mannheimer für 118 Sekunden nur mit drei Mann auskommen mussten, aber die Scorpions trotz guter Chancen, besonders von Scott King, immer wieder am Badener Tausendsassa im Tor, Dennis Endras, scheiterten. Wie man es besser macht, zeigte dann noch Dennis Seidenberg(40.), als er 22 Sekunden vor Drittelende eine feine Kombination mit dem Spieler des Tages „Jason Pominville“ und Marcel Goc zum 0:4 nutzte.

Im dritten Drittel war dann der Kraftverlust beiden Teams deutlich anzumerken. Die Adler wollten nichts mehr anbrennen lassen, die Scorpions sich nicht wie wegen Krefeld ohne eigenes Tor von den Fans verabschieden. Letztendlich war es David Sulkovsky(54.) zu verdanken, der mit seinem 68. Tor in seinem 691. DEL-Spiel den verdienten Ehrentreffer für die kämpferisch vorbildlich auftretenden Niedersachsen schoss. Nicht ganz zufrieden war Scorpions-Keeper Greiss: „Mannheim war ein starker Gegner. Den Unterschied machte die leider die NHL-Reihe. Trotzdem haben wir gut gespielt und können darauf aufbauen.“

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