Viertelfinal-Aus: Haie unterliegen BerlinKöln - Berlin 0:3

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„Gratulation an Berlin“, beglückwünschte Haie-Trainer Uwe Krupp die Eisbären nach dem Spiel, „in dieser Serie hat sich die bessere Mannschaft durchgesetzt.“
Wer um 21.38 Uhr in die Arena kam, hätte dennoch glauben können, dass die Haie gewonnen haben. Die Fans feierten die Mannschaft mit „Haie“-Sprechchören und minutenlangem Applaus. Der KEC-Anhang war stolz auf sein Team und würdigte den nimmermüden Einsatz der Mannschaft, die bis zuletzt alles gab, aber am Ende an einer sehr starken Berliner Mannschaft scheiterte.

„Berlin hatte mit einem sehr guten Torwart Rob Zepp als Rückhalt immer die richtigen Antworten, Wir sind enttäuscht. Einziger Trost ist, dass uns eine bessere Mannschaft geschlagen hat. Wir haben uns von Spiel zu Spiel in die Serie gekämpft, hatten immer Phasen, in denen wir die Spiele hätten gewinnen können, doch Berlin war auch defensiv sehr stark“, so Krupp weiter.

Auch in Spiel 4 begegneten sich die Teams zunächst auf Augenhöhe. Die Ausrichtung der Mannschaften war wenig überraschend. Die Eisbären warfen mehr Talent, die Haie unbändigen Einsatz in die Waagschale. 37 Minuten lang fiel kein Tor, bis eine umstrittene Strafe gegen Philip Gogulla die Berliner auf die Siegerstraße brachte. Ironie des Schicksals war es, dass der vermeintlich gefoulte Florian Busch – dies allerdings mit großer Klasse – zum 0:1 traf (37.). Die Haie antworteten mit wütenden Angriffen und wurden dabei klassisch ausgekontert.  Frank Hördler erhöhte auf 0:2 (39.). Die Eisbären verteidigten ihren Vorsprung im letzten Drittel sehr geschickt. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Sven Felski, der ins leere Kölner Tor traf (58.).

„Wir werden jetzt erst mal tief durchatmen, in den nächsten Tagen in Ruhe die Saison analysieren und dann die entsprechenden Entscheidungen treffen“, so Krupp.


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