Vierte Niederlage in Folge: Ingolstadt in der Krise?

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wer geglaubt hatte, die Länderspielpause würde in

Ingolstadts Panthern neue Kräfte wecken, sah sich leider getäuscht. Im

Gegenteil: Auch gegen Hannover setzte es am Dienstag beim Heimspiel eine

Niederlage, wenn auch erst nach Panaltyschießen.

Zum DEL-Spiel des ERC Ingolstadt gegen die Scorpions fanden

sich 3.777 Zuschauer in der Ingolstädter Saturn Arena ein. Im ersten Drittel

versuchten beide Kontrahenten, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Deshalb

wurde technisch zwar kein schönes Eishockey geboten, aber der Einsatz stimmte.

Zunächst blieben die Zweikämpfe fair, doch mit zunehmender Spieldauer wurde es

ruppiger. Gute Torchancen kamen selten zustande. Erst zum Drittelende erhielten

sowohl Alex Jung, er reagierte glänzend bei einem Holland-Schlenzer, als auch

sein Gegenüber Jimmy Waite einige Chancen sich auszuzeichnen.

In der 25. Minute gelang den Panthern die Führung. Nach

einem Bullygewinn von Doug Ast verzögerte Jakub Ficenec geschickt, ehe er von

der blauen Linie aufs Tor schoss. Die Scheibe prallte vom Pfosten an den

Schoner von Alex Jung und kullerte über die Linie. Das Spiel gewann dadurch

etwas an Tempo und die Gäste aus Niedersachsen waren gezwungen, sich etwas aus

der Defensive zu lösen. Dadurch bekamen sie einige Torchancen, auch bedingt

durch numerische Überlegenheit aufgrund einiger Strafzeiten der Oberbayern. Die

Belohnung erfuhren sie in Minute 35, als Derek Bekar auf den vorm Tor lauernden

Eric Nickulas passte, welcher nur noch den Schläger zum Ausgleichstreffer

hinhalten musste.

Zu Beginn des letzten Drittels leistete sich Schiedsrichter

Schütz eine für die Hausherren folgenschwere Fehlentscheidung. Er schickte

Jason Holland völlig zu unrecht auf die Strafbank und die Gäste nutzten dies

zum 1:2 durch Eric Schneider, der im Nachschuss erfolgreich war. Die Gastgeber

drängten krampfhaft, schienen sich aber mehr mit dem schlechten Eis in der

Saturn Arena und der Schiedsrichterleistung auseinanderzusetzen. Der verdiente

Ausgleich fiel in der 58. Minute. Nationalspieler Björn Barta war es, der sich

aufopferungsvoll den Puck erkämpfte und vors Tor brachte. Dort lauerte Doug Ast

und die Hartgummischeibe fand ihren Weg über die Linie.

In der Verlängerung gelang beiden Teams kein Treffer, obwohl

die Scorpions über eine Minute lang mit vier gegen drei agierten durften. Im

Gegenteil, Jakub Ficenec im Ingolstädter Dress hätte bei einem Konter für die

Entscheidung sorgen müssen, er scheiterte an Alex Jung.

Der Sieger musste somit im Penaltyschießen ermittelt werden.

Dort traf für Ingolstadt Björn Barta, während für Hannover Thomas Dolak und Rob

Hisey einnetzen konnten. (TR)

Tore:

25. 1:0             Ficenec

(Ast)

35. 1:1             Nickulas

(Robitaille - Bekar)

43. 1:2             Schneider

(Goc – Lambert)

58. 2:2             Ast (Mann – Barta)

Penalty 2:3      Hisey

Zuschauer

3.777

Schiedsrichter

Richard Schütz

Strafzeiten:

Ingolstadt 40 Min.

Hannover 26 Min.


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