Vierte Niederlage in Folge

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Die 10317 Zuschauer in der Mannheimer SAP ARENA sahen bei der 4:6-Niederlage der Adler gegen Nürnberg ein verrücktes Spiel. Trotz guter Leistung lagen die Adler nach 25 Minuten mit 0:4 hinten, holten den Rückstand dann aber durch Tore von Scalzo, Spylo, Arendt und Robinson bis zur 44. Minute auf. Fischhaber und Greg Leeb entschieden das Spiel dann aber zugunsten der Gäste.

Nach der guten Leistung bei der 2:4-Niederlage in Berlin am Freitag spielten die Adler auch im zweiten Spiel unter Headcoach Teal Fowler mutig und gut nach vorne. Doch irgendwie war es wie verhext, in den ersten 25 Minuten gelang im Spiel nach vorne überhaupt nichts. Dafür kassierten die Adler hinten nahezu unmögliche Tore.

Beim Überzahltreffer der Ice Tigers in der fünften Minute hatte Nürnbergs Jesse Schultz das Glück, beim Abpraller von der Bande an der richtigen Stelle zu stehen. Schultz musste nur noch den Schläger hinhalten und traf zum 0:1. Vor dem 0:2 durch Brad Leeb leistete sich Mario Scalzo in Mannheimer Überzahl an der eigenen blauen Linie einen katastophalen Fehlpass. Zwei Chancen, zwei Tore - die Ice Tigers spielten effektiv. Das Heft in der Hand hatten aber die Hausherren. Vor allem bei Scott Kings Chance in Überzahl (6. Minute), aber auch bei den Schüssen von Robinson und Pollock (beide 9., Überzahl) war Ice Tigers-Torhüter Patrick Ehelechner Sieger. Glück hatte Ehelechner in der 12. Minute, als er den von Colin Beardsmore abgefälschten Arendt-Schuss noch abwehren konnte. Ehelechners Glück fehlte hinten den Adlern, als Björn Barta irgendeinen Fuss vor dem Mannheimer Tor traf, von wo aus die Scheibe zum 0:3 über die Linie rutschte.

Fast baugleich die Szene zum 0:4 in der 25. Minute, Greg Leeb wurde als Torschütze notiert. Und so passte es ins Bild, als François Methot wenig später per Rückhand nur den Pfosten traf. Die Adler spielten gut und motiviert, lagen dennoch mit 0:4 hinten.

Immerhin, Mario Scalzo schloss eine sehenswerte Kombination über Scott King und Justin Papineau zum ersten Mannheimer Treffer ab (27.). Die Adler blieben am Drücker, doch es dauerte weitere elf Minuten bis zum zweiten Adler-Tor. Ahren Spylo überwandt Patrick Ehelechner per Handgelenksschuss (38.). Die Chancen von Scalzo, King und Papineau direkt vor der zweiten Pause waren eigentlich gut für zwei Tore, aber es blieb beim 2:4.

Das Bemühen der Adler wurde aber belohnt. In der 42. arbeitete Ronny Arendt die Scheibe zum 3:4 förmlich über die Linie, Nathan Robinson traf zwei Minuten darauf zum umjubelten 4:4. Die Adler wollten nun mehr, wurden dadurch aber in der Defensive zu offen. Fischhaber traf in der 49. Minute zur erneuten Nürnberger Führung, nachdem Greg Leeb es zuvor zwei Mal versuchen durfte, die Adler die Scheibe aber nicht aus der Gefahrenzone befördern könnten. Ein Konter in Überzahl zum 4:6 war dann die Entscheidung, Greg Leeb erzielte in der 54. Minute das zehnte und letzte Tor der Partie. Die gelungene Aufholjagd war verloren. (adler-mannheim.de)

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