Verloren, aber Füchse verbessert

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Nach den katastrophalen Vorstellungen der ersten vier Spiele, sind es bereits die kleine Dinge, die die Füchse wieder auf die richtige Fährte bringen.

1. Die taktische Disziplin in einem nun defensiveren Konzept war deutlich besser.

2. Lukas Lang bot eine starke Leistung.

3. Genauso wie der junge Michael Rimbeck, der in der dritten Reihe gut arbeitet.

4. Nach der Umstellung der Reihen war Justin Cox in der ersten Reihe endlich wieder so aggressiv, wie in der vergangenen Saison.

Ein Punkt 5 fehlt. Der Punkte, in dem es um wirkliche Punkte gehen könnte. Denn es waren wieder individuelle Fehler, die dafür sorgten, dass der EV Duisburg in der Deutschen Eishockey-Liga bei den Frankfurt Lions mit 2:5 (0:0, 1:3, 1:2) unterlag.

Didi Hegen hatte vor seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr als Trainer der Füchse einiges umgestellt. So verteidigte Jean-Luc Grand-Pierre nun mit Daniel Kunce, dafür Rick Berry mit Stanislav Jasecko. Und im Sturm rückte eben Cox zu Michael Sup und Jan Alinc. Das verbunden mit dem strikten Defensivkonzept sorgte dafür, dass die Füchse zwar noch recht wacklig wirkten, aber ein 0:0 in die erste Pause brachten. Das, was doch zum Teil brandgefährlich durchkam, war Beute von Torhüter Lukas Lang, der auch unter Hegen – zurecht – den Vorzug bekam.

Das zweite Drittel förderte aber das zu Tage, was die Füchse schon in den ersten Saisonspiele schwächte: Totalaussetzer einzelner Spieler.

Gegentor 1: Rick Berry will die Scheibe über den langen Weg klären. Und das auch noch so lasch, dass die Frankfurter die Scheibe abfingen. Jeff Heerema stand frei im Slot.

Gegentor 2: Nach einem Pfostentreffer klärt Jasecko nicht mit dem Arm den in der Luft trudelnden Puck, sondern mit der geschlossenen Hand innerhalb des Torraums. Die Folge: ein berechtigter Penalty.

Gegentor 3: Grand-Pierre versucht den Puck irgendwie aus der Luft zu fischen, statt den Rückwärtsgang einzulegen. Querpass. Tor.

Gerade das dritte Lions-Tor ärgerte. Schließlich war der EVD zuvor kurz vor dem Ausgleich. Im Powerplay kämpfte Cox die Scheibe frei, ermöglichte Alinc so das 1:2. Noch in der 31. Minute traf Alexander Selivanov nur den Pfosten.

Aber: Endlich, endlich wurde das Saisonmotto mal umgesetzt. Die Füchse haben malocht und hatten neben vielen Arbeitern mit Alinc gar einen Facharbeiter. 24 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels „zockte” er sich durch die Lions-Abwehr und traf zum 2:3. Die weitere starke Leistung im Schlussabschnitt wurde nicht belohnt. Trotz des 5:3-Überzahltreffers der Lions zum 4:2 (56.) und des Empty-Net-Goals zum 5:2 (60.) haben die Füchse endlich einen positiven Eindruck hinterlassen.

Tore: 1:0 (21:29) Heerema (Young, Taylor), 2:0 (24:23) Slaney (Penalty/5-4), 2:1 (31:17) Alinc (Cox, Grand-Pierre/5-4), 3:1 (58:10) Heerema (Young, Taylor), 3:2 (40:24) Alinc (Kunce), 4:2 (55:01) Taylor (Kavanagh/5-3), 5:2 (59:16) Danner (ENG). Strafen: Frankfurt 18, Duisburg 16. Zuschauer: 4500. (the / Foto: City-Press)


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