Verletzungspech bei den Lions

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Mit 0:3 lagen die Frankfurt Lions nach zwei Dritteln gegen die Kölner Haie zurück. In den letzten 20 Minuten drehte die Mannschaft von Trainer Rich Chernomaz dank eines unglaublichen Willens die Begegnung, schoss drei Tore und sicherte sich im Penaltyschießen zusätzlich noch den Extrapunkt.

In diesem Spiel

erlitten die Verteidiger Sebastian Klenner und Michael Bresagk

Schulterverletzungen, die einen Einsatz am Sonntag in Nürnberg unmöglich machen. "Bresagk´s Probleme sind nicht ganz so schlimm, wie die von Klenner. Aber es ist kein

Play-off Spiel, in dem es um alles geht. Wir gehen kein Risiko ein", so Manager

Lance Nethery am Samstagnachmittag. Beide Spieler werden sich am Montag einer Kernspintomographie unterziehen, nach der man erst sicher feststellen kann, wie lange die beiden Deutschen ausfallen werden. Neben den beiden Verteidigern müssen die Lions wahrscheinlich auch auf ihren Stürmer Dwayne Norris verzichten. Norris hat eine fiebrige Erkältung, die ihm massiv Probleme bereitet. "Ob er mit nach Nürnberg fährt, entscheidet sich

erst am Sonntagmorgen, je nach dem, wie er sich fühlt", so Nethery.

So stehen den Lions beim schweren Auswärtsspiel bei den Ice Tigers nur noch vier Verteidiger zur Verfügung. Es kommt nun zum Tragen, dass mit Jonas Stöpfgeshoff ein weiter Spieler der Lions noch keine Partie in der laufenden Saison absolvieren konnte, da er noch immer an den Folgen einer Gehirnerschütterung leidet.

Stöpfgeshoff ist ein Spieler, der in der Abwehr aber auch im Sturm variabel einsetzbar ist.

Wie Trainer Chernomaz auf die Ausfälle in der Verteidigung reagiert, ob, und welcher Angreifer mit nach hinten beordert wird, wollte der Lions Trainer am Samstag noch nicht preisgeben. Mit einem deutlichen "Nein", reagierte Manager Nethery, ob der am Freitagabend in der Eissporthalle gesichtete Gary Clark ein Kandidat auf die offene Stelle des Co-Trainers sei. (Frank Meinhardt)