Verdienter Heimsieg für die Frankfurt Lions - Lebeau verletzt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Einen offenen Schlagabtausch mit

insgesamt neun Toren sahen die 5.800 Zuschauer am Dienstagabend in

Eissporthalle am Ratsweg. Die Torverteilung lautete am Ende mit 6:3 zu Gunsten

der Frankfurt Lions. Bereits in der dritten Minute eröffnete Lions Stürmer

Dan Corso den Torreigen, als er ein Zuspiel von Martin Reichel aus der

Halbdistanz verwertete. Krefeld zeigte sich keineswegs geschockt und schlug

keine zwei später Minuten durch Adrian Grygiel zurück. Nachdem DEL-Topscorer

Pat Lebeau bei einem Schuss am Außenpfosten scheiterte, machte es auf der

anderen Seite Pavlikovsky besser und brachte die Gäste mit 2:1 in Führung.

Eine schöne Kombination brachte den Lions den Ausgleichstreffer. Hinter dem

Krefelder Tor hatten sich Kohmann und Corso behauptet, den Puck vors Tor

gebracht, wo ihn Sulkovsky an Robert Müller vorbei einschob.

 

Viele

der Zuschauer erwarteten im Mitteldrittel mehr Defensivarbeit von beiden

Mannschaften. Weit gefehlt. Auch in den zweiten 20 Minuten sollten vier

Treffer fallen. Den Anfang machten diesmal die Pinguine. Bei dem Torerfolg von

Blank sah allerdings Lions Torwart Gordon nicht gut aus, denn er ließ den

eigentlich harmlosen Schuss passieren. Für den erneuten Ausgleich benötigten

die Lions diesmal eine doppelte Überzahl. Verteidiger Bouchard hatte

geschossen, Müller nach vorne prallen lassen und Gosselin hatte keine Mühe

auszugleichen. Nur 20 Sekunden später die große Chance für die Lions, um in

Führung zu gehen. Kapitän Jason Young war auf und davon, scheiterte aber am

glänzend reagierenden Robert Müller.

 

Die

Vorentscheidung in dem abwechslungsreichen Spiel fiel zwischen der 34. und 37.

Minute. Zunächst brachte Norris die Lions mit 4:3 in Führung, ehe erneute

Gosselin den Vorsprung auf 5:3 ausbaute. Im Schlussdrittel beschränkten sich

die Lions auf Torsicherung und verlagerten ihr Spiel auf Konter. Bei einem

dieser Konter lief Lebeau penaltyähnlich auf Müller zu, aber Robert Müller

entschärfte auch diesen Alleingang. Schrecksekunde für die Lions sieben

Minuten vor Schluss. Ein Puck traf Pat Lebeau so unglücklich am Kopf, dass er

leicht blutend vorzeitig in die Kabine musste. Die erste Diagnose lautete

Unterkieferbruch. Aber auch ohne Lebeau brachten die Lions den Sieg nach

Hause, den Norris mit seinem zweiten Treffer des Abends endgültig perfekt

machte. (Frank Meinhardt - Foto: City-Press)

 

Zum

Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Christian Kohmann

 

Tore:

1:0

(02:32) Corso (Reichel, Boileau) 5-4 PP

1:1

(04:09) Grygiel (Kunce,

Drury)

1:2

(08:56) Pavlikovsky (Selivanov) 5-4 PP

2:2

(10:44) Sulkovsky (Corso, Kohmann)

2:3

(22:59) Blank (Fritzmeier)

3:3

(28:28) Gosselin (Bouchard, Lebeau) 5-3 PP

4:3

(33:44) Norris (Lebeau, Young) 5-4 PP

5:3

(36:30) Gosselin (Stöpfgeshoff, Bouchard)

6:3

(57:08) Norris (Young)

 

Strafminuten:

Lions: 16 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Jason Young

Krefeld:

30 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Chris Herperger  

 

Schiedsrichter:

Alfred Hascher

Zuschauer: 5.800

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