Verdienter Auswärtssieg für die Eisbären in Frankfurt

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Einen beeindruckenden 4:1 Auswärtssieg

erzielten die Eisbären Berlin am Freitagabend bei den Frankfurt Lions. Lions

Trainer Rich Chernomaz hatte seine Mannschaft vor dem Spiel sehr deutlich vor

starken Berlinern gewarnt. „Sie sind sehr laufstark, und haben die beste Überzahlmannschaft

der gesamten Liga.“ Vor allem in den ersten 20 Minuten schienen seine Spieler

nicht aufmerksam genug zugehört zu haben. Berlin war meist ein Schritt

schneller am Puck und in den Zweikämpfen. Die Lions hatten es einzig Ian Gordon

im Tor zu verdanken, dass die Eisbären nicht in Führung gingen. Beste Chancen

der Berliner von Leask, Pederson und Walser entschärfte Gordon. Nach dem ersten

Drittel hatten die Berliner ein Schussverhältnis von 15-5 zu ihren Gunsten zu

Buche stehen.

 

Die Drittelansprache von

Chernomaz muss deutlich gewesen sein, denn wie verwandelt kamen seine Spieler

aufs Eis. In Führung gingen aber zunächst einmal die Eisbären. In Überzahl

schlug die beste Powerplaymannschaft der Liga zu und erzielte das 1:0. Kelly

Fairchild hatte vors Tor von Ian Gordon gespielt, und David Gosselin fälschte

den Puck unglücklich ins eigene Tor ab. Die Lions erhöhten nun den Druck und

erspielten sich gute Torchancen. Nachdem Norris frei stehend übers Tor schoss,

verwerte David Sulkovsky die nächste Chance zum 1:1. Sehr schön frei gespielt

überwand Sulkovsky den Eisbären Schlussmann durch einen Schuss ins lange Eck.

Leistungsgerecht ging es ins Schlussdrittel, indem die Eisbären früh für

klare Verhältnisse auf dem Eis sorgten. Binnen 68 Sekunden erzielten die Eisbären

zwei Treffer und stellten so die Weichen deutlich auf Sieg.

 

Davon erholten sich die Lions

nicht mehr. Sie wirkten müde und hatten heute nicht den nötigen Biss, sich

noch einmal ins Spiel zurückzukämpfen. So hatten die Gäste leichtes Spiel und

Steve Walker traf noch zum 4:1 Endstand. Mit diesem Ergebnis vermasselten die

Lions Spieler Martin Reichel die Jubiläumsfeier. Manager Charly Fliegauf hatte

dem 32-jährigen Deutschen vor dem Spiel einen Blumenstrauß überreicht, und

ihm zu seinem 600.Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse gratuliert.

(Frank Meinhardt)

 

Zum Mainova Spieler des Tages wählten

die Fans Ian Gordon.  

 

Tore:

0:1

(22:12) Fairchild 5-4 PP 

1:1

(29:03) Sulkovsky

1:2

(43:45) Fairchild 5-4 PP

1:3

(44:53) Beaufait

1:4 (50:51) Walker

 

Strafminuten: Lions: 14 Minuten -

Berlin: 12 Minuten

Schiedsrichter: Willi Schimm

Zuschauer: 6.700

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