Verdiente 2:5 Heimpleite für die Scorpions

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Es hätte ein schöner Nachmittag in der Preussag Arena werden können. Die Rahmenbedingungen versprachen jedenfalls einiges. Die überzeugenden Auswärtssiege in Schwenningen (6:4) und Köln (4:3 n.P.) liessen aufhorchen und zum ersten Mal in dieser Saison strömten die Massen in die Preussag Arena, so dass die Scorpions vor einer mit 6230 zahlenden Zuschauern gut gefüllten Halle demonstrieren konnten, dass sie die Nummer Eins in der Region sind. Jedoch hatten die Kassel Huskies keine Lust, den Scorpions einen Glanzauftritt zu bescheren und gingen in der 7. Minute durch den herausragenden Alexander Serikow (nach Vorlage von Wahlberg und Ex-Scorpion Jansson) in Führung. Dieses Überzahltor (Scorpion Wilson saß auf der Strafbank) reichte Serikow aber nicht, denn beinahe exakt drei Minuten später legte er nach und erzielte das 1:2 für die Hessen, für welches ebenfalls Wahlberg die Vorlage lieferte. Zwischenzeitlich hatte Wilson zwar mit einem Schlagschuß von der blauen Linie das 1:1 für die Scorpions erzielt, aber für den Treffer kann er sich bei Huskies-Keeper Rich Parent bedanken, der in dieser Situation recht unglücklich agierte. Ein Tor Vorsprung war den Schlittenhunden aber noch nicht komfortabel genug, also erhöhten sie in der 15. Minute durch Zdenek Nedved nach Zuspiel von Abstreiter und Teljukin auf 1:3. Auch hier konnten die Scorpions zwar im ersten Drittel noch den Anschlußtreffer erzielen, und zwar durch Neuzugang Todd Simon in der 18. Minute nach Vorlage seines Cincinatti-Sturmpartners Dionne, aber damit waren auch die positiven Aktionen der Scorpions in diesem Spiel vorbei. Im zweiten Drittel erspielten sich beide Mannschaften Chancen en masse, waren aber zu unfähig, auch nur einmal den Puck ins gegnerische Tor zu bugsieren. In der 26. Minute schafften es die Kasseler mehrmals direkt hintereinander nicht, den Puck ins leere Tor zu schiessen, nachdem Verner schon geschlagen am Boden lag. Diverse Scorpionsspieler warfen sich in die Schüsse oder retteten auf der Linie. Bis zum Ende des zweiten Drittels war die Partie auch noch recht hochklassig. Das letzte Drittel begann mit einer Verletzung von Cherbayev, der auch das Eis verlassen mußte und zum Röntgen gefahren wurde. Kurz darauf, Dionne kehrte gerade von der Strafbank zurück, kassierten die Scorpions den vierten Gegentreffer. Diesmal war Brent Peterson der Torschütze nach Vorlage von Robitaille und Mikesch. Die Scorpions bekamen keine Gelegenheit sich von diesem Schock zu erholen, denn 30 Sekunden später klingelte es erneut in Andrew Verners Kasten. Nedved hatte nach Vorlage von Abstreiter und Teljukin zum 2:5 Endstand getroffen. Danach war das Spiel gelaufen. Die Scorpions bekamen keine Gelegenheit mehr, den Abstand zu verkürzen und die Huskies vermochten nicht mehr nachzulegen. Kassels Coach Gunnar Leidborg fand dann auch, dass der Sieg, wenn man das gesamte Spiel betrachtet, in Ordnung ginge und die Scorpions nach dem Treffer zum 4:2 eingebrochen sind. Der etwas ratlos wirkende Christer Abrahamsson hat zwar die Fehler korrekt erkannt und zugegeben, hatte aber auch keine Erklärung dafür. Er meinte, dass die Scorpions, wie so häufig in dieser Saison, einen schlechten Start hatten, zu viele Fehler passierten und die Spieler nach wie vor nicht als ein Team spielen (ähnliches hatte Len Soccio schon nach dem Eisbärenspiel gesagt - zu dem Zeitpunkt hat Abrahamsson dieser Einschätzung aber noch widersprochen...), dass es allerdings keine Entschuldigung dafür gebe. Somit bleibt letztendlich festzustellen, dass die Scorpions nach wie vor tief in der Krise stecken und die beiden gewonnenen Auswärtspartien nur ein kleines Zwischenhoch waren, zumal Schwenningen auch als prädestiniertes Kellerkind nicht wirklich ein hochklassiger Gegner war und die Haie derzeit auch nicht gerade auf einer Welle des Erfolgs schwimmen, was die beiden Siege an diesen Spielstätten auch schon wieder relativiert. Wenn Freitag der Vizemeister, die Mannheimer Adler, in der Preussag Arena auflaufen, muß sich einiges verbessern und die Rückkehr von Todd Hawkins kann dabei auch nur hilfreich sein. Ansonsten scheint es sich zum Running Gag zu entwickeln, dass die Scorpions sich immer dann besonders schlecht präsentieren, wenn die Preussag Arena gut gefüllt ist und/oder Premiere live überträgt und sie die Möglichkeit hätten, neue Fans zu gewinnen.

Tore: 0:1 Serikow (6:52), 1:1 Wilson (7:40), 1:2 Serikow (9:50), 1:3 Nedved (14:40), 2:3 Simon (17:48), 2:4 Peterson (41:52), 2:5 Nedved (42:22)

Strafen: Scorpions 14, Huskies 10

Zuschauer: 6320

Schiedsrichter: Müller

Belarussischer Nationaltorhüter spielte zuletzt für Dinamo Minsk
ERC Ingolstadt verpflichtet Danny Taylor

Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Danny Taylor. Der belarussische Nationaltorhüter war zuletzt für KHL-Club Dinamo Minsk aktiv und absolvierte in seiner bislang ...

Die DEL am Sonntag
Kölner Haie nun Vierter – Krefeld Pinguine düpieren die DEG

​Der gute Lauf der Kölner Haie geht weiter – und der KEC hat sich nun auch tabellarisch belohnt. Zwar gewannen die Domstädter bei den Augsburger Panthern erst nach P...

Die DEL am Freitag
Krefeld Pinguine setzen sich in München durch

​Der Freitagabend war in der Deutschen Eishockey-Liga für einige überraschende Ergebnisse reserviert....

Neuer Termin wohl im Dezember 2022
DEL Winter Game muss verschoben werden

​Das DEL Winter Game zwischen den Kölner Haien und den Adlern Mannheim muss erneut verschoben werden....

Vereinbarung mit SPORT1 endet
Telekom vergibt TV-Rechte für ausgewählte DEL-Spiele an Servus TV

Die Free TV-Spiele der DEL wechseln ab dem 05.12.21 den Sendeplatz. Die Deutsche Telekom intensiviert die Zusammenarbeit mit ServusTV und vergibt eine Sublizenz für ...

Die DEL am Dienstag
Schwenninger Wild Wings im Aufwind

​Lange klebten die Schwenninger Wild Wings auf dem letzten Platz der Deutschen Eishockey-Liga fest. Die Rote Laterne hatten die Schwarzwälder inzwischen an die Bieti...

Torhüter erhält Vertrag bis Mitte Januar
Nürnberg Ice Tigers verpflichten Alex Dubeau

Die Nürnberg Ice Tigers haben auf die Verletzung von Ilya Sharipov reagiert und mit Alex Dubeau einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 27-jährige Kanadier erhält ...

Torhüter bleibt bis 2024
Niklas Treutle verlängert bei den Nürnberg Ice Tigers

Die Nürnberg Ice Tigers haben einen wichtigen Leistungsträger für zwei weitere Jahre an sich gebunden: Der gebürtige Nürnberger Niklas Treutle hat seinen Vertrag bei...

DEL Hauptrunde

Dienstag 30.11.2021
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
EHC Red Bull München München
Donnerstag 02.12.2021
EHC Red Bull München München
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Freitag 03.12.2021
Augsburger Panther Augsburg
- : -
Bietigheim Steelers Bietigheim
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Straubing Tigers Straubing
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
EHC Red Bull München München
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Kölner Haie Köln
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
- : -
Iserlohn Roosters Iserlohn
Sonntag 05.12.2021
Düsseldorfer EG Düsseldorf
- : -
Augsburger Panther Augsburg
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
Eisbären Berlin Berlin
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Straubing Tigers Straubing
- : -
EHC Red Bull München München
Bietigheim Steelers Bietigheim
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
Kölner Haie Köln