Verbesserte Lions holen einen Punkt in Mannheim

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So richtig wusste der Manager der Frankfurt Lions, Dwayne Norris, nach der 2:1 Niederlage nach Penaltyschiessen in Mannheim auch nicht, ob er zufrieden oder ärgerlich sein sollte. „Mit dem einen Punkt gegen die Adler können wir leben, aber mit einem Punkt aus den letzten drei Spielen sicher nicht“, sagte Norris. Für die Hessen, die am Freitag emotionslos gegen Köln 3:1 verloren hatten, war in Mannheim sogar mehr drin. Vor allem in den ersten zehn Minuten spielten die Hessen wie ausgewechselt. Hahn, Armstrong und Wörle hätten die Lions bis zur dritten Minute in Führung bringen müssen. Danach verschenkte Frankfurt eine lange fünf gegen drei Überzahl kläglich, ehe der starke Simon Danner (Foto by City-Press) nach zwölf Minuten den hochverdienten Führungstreffer erzielte. „Das war eines unserer besten Eröffnungsdrittel in dieser Saison“, lobte Norris.

In den folgenden zwei Dritteln wurden die Adler stärker, auch weil Hauptschiedsrichter Schimm seine Linie der ersten 20 Minuten verlor. Marcus Kink markierte den leistungsgerechten Ausgleich, bei dem es zum Penaltyschiessen blieb. „Wir haben ab dem Mitteldrittel kein Powerplay mehr zugesprochen bekommen. Mannheim bekam hingegen sechs Überzahlspiele. Schimm hatte nicht seinen besten Tag. Ich bin zufrieden mit unserer Reaktion nach dem Köln Spiel. Wir haben mit mehr Biss und Leidenschaft gespielt. Nur ein Gegentor in Mannheim ist auch ein Spitzenwert“, bilanzierte Chernomaz. In Mannheim ließ der Lions Coach Jeff Heerema als überzähligen Ausländer auf der Tribüne. Lance War durfte dafür in der Verteidigung abräumen. „Heerema spielt derzeit einfach nicht gut genug. Er muss eine bessere Leistung zeigen“, begründete Norris die Maßnahme. Chernomaz ergänzte: „Seine Laufbereitschaft hat mir zuletzt nicht gefallen“.

Eher unauffällig trotz immenser Eiszeit blieb der Ex-Stürmer der Lions, Michael Hackert. Mit neuer Rückennummer, „die 21 hatte ich in der Nachwuchsmannschaft“, blieb Hackert eher blass. „Ich lasse mich da aber nicht verrückt machen. Der Trainer schenkt mir viel Vertrauen und lässt mich viel spielen. Irgendwann klappt es auch wieder mit dem Tore schießen“, sagte Hackert nach dem Spiel. Über seine persönliche vertragliche Situation wollte Hackert (noch) nicht viel verraten. Gerüchten zu Folge soll Hackert seinen Vertrag bei den Adlern um einige Jahre verlängert haben. „Kein Kommentar“, so Hackert, der sich wundert, dass die vier neuen für die kommende Saison schon öffentlich sind. „Das ist schon komisch, wie das immer an die Presse kommt. Bei den neuen freue ich mich vor allem auf Y. Seidenberg. Er ist ein toller Spieler“, blickte Hackert schon mal voraus. (Frank Meinhardt)      

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