Ustorf, Pederson und Walker Berlins Sieggaranten in Iserlohn

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Vor 2822 Zuschauern unterlagen die Iserlohn Roosters am Sonntagabend gegen die Eisbären Berlin knapp mit 3:4. Die Roosters traten ohne den angeschlagenen Oliver Bernhardt und mit Leonardo Conti für Dimitrij Kotschnew im Tor an. Iserlohns Headcoach Doug Mason wollte Kotschnew nach den letzten Spielen eine Verschnaufpause gönnen.



In der interessanten und abwechslungsreichen Partie gingen die Hausherren in der fünften Spielminute durch Higgins in Führung. Mitchell und der angeschlagen ins Match gegangene York hatten im Powerplay aufgelegt. Keine zwei Minuten später gelang den Hauptstädtern jedoch durch den starken Walker der Ausgleich. Der Treffer beflügelte die Eisbären sichtlich und in ihrer stärksten Phase des Drittels nahmen sie Iserlohns Goalie Conti geradezu unter Beschuss. Der steigerte sich nach der langen Spielpause für ihn jedoch immer mehr. Den 1:2 Führungstreffer durch Walser (14.) konnte er allerdings nicht verhindern.

Der zweite Abschnitt begann für die Roosters denkbar schlecht. Nach nur 2:33 Minuten schaffte Pederson die erneute Berliner Führung. Und erneut hatte Walker für ihn aufgelegt.

Danach verflachte das Spiel der Roosters zunächst etwas. Ärgerlich, dass Higgins in der 33. Minute gleich zwei Mal innerhalb weniger Sekunden die Scheibe nicht an Jonas vorbei bekam. Der an diesem Abend beste Iserlohner zeigte seine beste Saisonleistung.

Auch zu Beginn des letzten Drittels übten die Eisbären großen Druck auf die Roosters aus. In der 44. Minute wurde Steve Walker vermutlich spätestens zum Albtraum von Iserlohns Goalie Conti. Nach einem Leask-Schlagschuss neben das Tor bekam Walker die Scheibe und konnte zum 2:4 einnetzen. Conti sah dabei nicht sonderlich gut aus, denn er kam nicht schnell genug in die freie Torecke zurück. Das war die Vorentscheidung im Spiel. Zwar gelang den Roosters durch Verwey in der 53. Spielminute noch der Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte es nicht mehr. Jonas hielt seinen Kasten mit Glück und Geschick in der spannenden Schlussphase sauber und somit gewannen die Eisbären drei glückliche, aber keineswegs unverdiente Punkte. Unter dem Strich waren die Berliner die etwas cleverere Mannschaft mit den besseren Einzelspielern. Für Iserlohn war es übrigens die siebte Niederlage in dieser Saison mit nur einem Tor Unterschied. (MK)

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 3:4 (2:2/0:1/1:1)

Tore:

1:0 (4:13) Higgins (Mitchell, York) 5-4PP; 1:1 (6:07) Walker (Ustorf); 1:2 (13:33) Walser (Walker, Pederson); 2:2 (18:07) Higgins (Knold, Adams); 2:3 (22:33) Pederson (Walker); 2:4 (43:40) Walker (Leask, Pederson); 3:4 (52:11) Verwey (Etz, Fritzmeier)

Schiedsrichter: Lichtnecker

Strafminuten: Iserlohn Roosters 4 - EHC Eisbären Berlin 8

Zuschauer: 2822


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