Ullmann: „Wenn der Felle an die Kabinentür klopft“Das Instagram Interview mit Christoph Ullmann im Re-Live

Christoph Ullmann im Trikot der Augsburger Panther. (Foto: dpa/picture alliance)Christoph Ullmann im Trikot der Augsburger Panther. (Foto: dpa/picture alliance)
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Schon länger war bekannt, dass Christoph Ullmann nach der vergangen Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängen wird. In unserem Livestream-Interview erklärt uns der Stürmer, er hätte selbstverständlich gerne die Play-offs gespielt, sieht aber auch die andere Seite der Medaille. Auf die Frage, wie sehr es schmerzt, nicht auf eine Abschiedsrunde durchs Stadion gehen zu dürfen, sagte er: „Du kommst in den Play-offs auch an den Moment, an dem ein Tor oder ein Spiel die Serie entscheidet und dann schleichst du im Worst Case als Verlierer vom Eis. Vielleicht sogar auswärts und dann hast du auch keine Abschiedsrunde.“ 

„Am Tag der Absage bin ich für mich mit Ausrüstung und Trikot nochmal aufs Eis und zwei Runden gefahren. Nach meiner Verletzung wollte ich das so nicht beenden“, sagte der gebürtige Bayer. Auf die Fanfrage, ob es ein Abschiedsspiel geben wird, verriet uns Ullmann: „Ich hatte tatsächlich eine Anfrage meines Heimatvereins, des EHC Waldkraiburg, ob ich bei der Saisoneröffnung der Bayernliga ein letztes Mal aufs Eis gehen möchte.“ Den Nachwuchsspielern gibt er als Tipp mit, dass „Erfolg kein Glück ist. Du musst absolut bereit und fit sein und auch trainieren, wenn der Vorhang zu ist.“ Seine unangenehmsten Gegenspieler waren „immer Jungs, die unglaublich gut sind und die du gut leiden kannst. […] Auch ein Sven Felski der dann an der Kabinentür klopft und dich angrinst, wenn du verloren hast.“ Diese Geschichten und seine vier Highlights aus den letzten Jahren sowie seine Ideen für die weitere Zukunft sind im Re-Live auf unserem Youtube-Kanal zu finden.


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