Turbulente Aufholjad der Lions in Köln

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Das Duell der punktgleichen

Kontrahenten entschieden die Hessen nach einer turbulenten Aufholjagd für sich.

Damit verschafften sich die Schützlinge von Cheftrainer Rich Chernomaz als

Tabellenzweiter ein bisschen Luft nach unten. Denn die Mainstädter haben  “dank” des seltsamen Spielplanes zwei Partien

gut und können nicht nur Luft zwischen sich und die Kölner bringen, sondern

auch die Tabellenspitze angreifen.

Pech und Glück für die Haie,

bei denen es im ersten Abschnitt schon mächtig müllerte. Zunächst scheiterte

Todd Warriner in der 12. Spielminute mit einem Penalty. Der kanadische

Außenstürmer setzte die Scheibe neben das von Ian Gordon gehüteten Gehäuse. Auf

der anderen Seite verhinderte Neuzugang Robert Müller zwischen den Pfosten der

Gastgeber einen durchaus möglichen Rückstand. So blieb der Treffer des jungen

Ex-Berliners  Marcel Müller das einzig

Zählbare im Eröffnungsdrittel, das den gut gefüllten Rängen ein verteiltes

Spiel auf recht hohem Niveau bot. In Überzahl passte Philip Gogulla auf John

Slaney, dessen Schuss in Müller den Abstauber fand.

Die zweiten 20 Minuten

standen einmal mehr im Zeichen von Ivan Ciernik. Der 30-jährige Slowake, in der

Vorsaison “nur” Zweiter der internen Scorerliste mit 59 Punkten hinter Oldtimer

Dave McLlwain (76), sorgte mit seinen zwei Toren, von denen das 2:0 wiederum im

Powerplay fiel, für eine kleine Vorentscheidung. Und auch durch den Frankfurter

Gegentreffer ließen sich die am heutigen Tage überragenden Haie nicht schocken.

Sie schnürten den hessischen Gast regelrecht in dessen Verteidigungsdrittel

ein, so dass das 4:1 fast zwangsläufig fiel.

Im Schlussabschnitt waren die

Frankfurter plötzlich da. Nach einer kurzen Behandlungspause für Robert Müller

beim Stande von 4:2 konnte der gebürtige Rosenheimer den Anschlusstreffer für

die Hessen nicht verhindern. Einer der Knackpunkte des spektakulären Matches:

Sebastian Furchner hatte beim Stande von 4:1 bei zwei Alleingängen innerhalb

einer halben Minute nicht das nötige Schussglück, um das vielleicht

entscheidende Tor Nummer fünf zu erzielen. Im Gegensatz machten die Frankfurt

das 4:2, und durch einen dicken Fehler von Robert Müller gelang den Gästen der

Anschluss. Der unglückliche Nationalkeeper patzte erneut und verhalf den

Frankfurt so zum Ausgleich. Auch die erneute Kölner Führung nutzte nichts.

Ganze elf Sekunden vor Schluss kamen die Mainstädter zum 5:5 und waren durch

Regehr im Penaltyschießen erfolgreich.

Tore: 1:0 (15;58) Marcel

Müller (Gogulla), 2:0 (24;51) Ciernik (Lüdemann, Julien), 3:0 (27;37) Ciernik

(McLlwain, Rudslätt), 3:1 (37,27) Worobjew (Henderson), 4:1 (38;51) Furchner

(Gogulla, Piros), 4:2 (41;55) Hahn (Worobjew, Ulmer), 4:3 (43;10) Ulmer (Hahn),

4:4 (52;54) Taylor (Worobjew), 5:4 (53;26) Furchner (Moritz Müller), 5:5

(59;49) Taylor (Ulmer),5:6 (65;00) Regehr (Penalty) . - Zuschauer: 15.985. -

Strafminuten: Köln 12, Frankfurt 10. - Schiedsrichter: Schütz (Moers).