Trotz Heimniederlage: Panther verteidigen zweiten Platz

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Getreu dem Motto „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gilt die

Aufmerksamkeit der Ingolstädter Panther der nächsten Begegnung in Hamburg, die

bereits am Dienstagabend stattfindet. So bleibt wenig Zeit, den verlorenen

Punkten vom Sonntag nachzutrauern. Trotzdem muss die 1:3-Niederlage gegen die

Hannover Scorpions, die ziemlich unerwartet kam, aufgearbeitet werden.

Geschäftsführer Stefan Wagner brachte es auf den Punkt:

„Ärgerlich an der Niederlage ist für mich die Tatsache, dass Hannover

keineswegs stärker war als wir.“ In der Tat: Die Scorpions präsentierten sich

keineswegs als spielerisch überlegenes Team. Allerdings waren sie „bissiger und

disziplinierter“, wie ihr Trainer Hans Zach mit sichtlichem Vergnügen nach der

Begegnung feststellte. Die Panther verloren das Spiel wohl schon zwischen der

5. und 10. Minute, als Gäste-Verteidiger Pyka mit einer Fünf-Minuten-Strafe

bedacht wurde. Zu allem Überfluss musste Eric Schneider dann noch für zwei

Minuten auf die Bank, sodass die Panther ein 5 gegen 3 Powerplay aufziehen

konnten. Das war zwar schön anzusehen, aber letztlich scheiterte man am eigenen

Unvermögen oder am überragenden Alex Jung im Gästetor.

Als die bis dahin harmlosen Gäste ihr erstes Überzahlspiel

gleich in ein Tor ummünzen konnten, war es vorbei mit der Herrlichkeit der

Panther. Ihr Spiel war geprägt von Unkonzentriertheiten und individuellen

Fehlern, wobei sich Chris Schmidt (Originalton Trainer Kennedy: „Mit ihm sind

wir mehr oder weniger zufrieden“) besonders hervortat. Seinen Schnitzer – nicht

der erste, der ihm unterlief – nahmen die Gäste dankend an und erzielten das

2:0. Diesen Vorsprung verteidigten die Scorpione mit Glück und Geschick bis zum

Schluss. Zwar gelang Matt Higgins vier Minuten vor dem Ende noch der

Anschlusstreffer, doch zum möglichen Ausgleich reichte es nicht mehr.

Trotz der Niederlage konnten die Panther ihren zweiten Platz

verteidigen. Bis zum Siebten sind es allerdings nur vier Punkte, weshalb ein

Erfolg durchaus wünschenswert wäre.

Definitiv nicht mehr zum Kader zählen wird dann Andrej

Strakhov, den es nach Russland zieht. Das Bedauern der Fans über diesen Abgang

hält sich aber augenscheinlich in Grenzen.

Wesentlich schlimmer wäre ein längerer Ausfall zweier

anderer Leistungsträger: Jason Holland (Hexenschuss) und Florian Keller

(Knieverletzung) mussten am Sonntagabend während des Spieles aufgeben. Da auch

der Langzeitverletzte Cameron Mann nicht zur Verfügung steht, gehen den

Panthern langsam die Spieler aus.

Bleibt zu hoffen, dass wenigstens Holland und Keller bald

wieder fit sein werden. Oder die sportliche Leitung zaubert noch einen Neuen

aus dem Hut......

 

Jetzt die Hockeyweb-App laden!