Trainer Liebsch verlängert Vertrag am Seilersee

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Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den Vertrag mit ihrem Cheftrainer Uli Liebsch um eine weitere Saison verlängert. Der Bayer kam vor der Saison 2007-2008 an den Seilersee, arbeitete dort zwei Jahre als Assistenz-Trainer und übernahm vor der laufenden Spielzeit das Cheftraineramt. Der 43-jährige gebürtige Geretsrieder ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Neben der Coaching-Aufgabe am Seilersee nimmt Liebsch am Diplom-Trainerlehrgang der Deutschen Sporthochschule in Köln teil.

„Uli hat die in ihn gesteckten Erwartungen vollauf erfüllt“, sagt Manager Karsten Mende. Er habe jetzt, aber auch in der Vergangenheit bewiesen, dass er für die Iserlohn Roosters der richtige Trainer sei. „Taktisch und spielerisch trägt unsere Mannschaft unverkennbar die Handschrift des Trainers, der das von ihm versprochene kämpferische Roostershockey Spieltag für Spieltag auf dem Eis umsetzen lässt!“ Besonders wichtig sei aber auch, dass ein Trainer nicht nur über die sportlichen, sondern vor allem auch über die menschlichen Komponenten verfüge, ein Team zu führen. „Wir haben uns die Auswahl unserer Spieler vor der Saison nicht leicht gemacht, Uli ist es dann gelungen, gemeinsam mit Bernd Haake ein Teamgefühl zu etablieren, das unsere Hoffnungen erfüllt hat und die Mannschaft selbst sportlich erfolgreich werden ließ.

Unabhängig von der jetzt vereinbarten Vertragslaufzeit haben beide Seiten ihre Absicht erklärt, auch über die kommende Saison hinaus zusammenarbeiten zu wollen. „Wir setzen bei der Wahl unseres Chefcoaches auf Kontinuität, das muss man allerdings nicht unbedingt über Vertragslaufzeiten nach außen dokumentieren“, erklärt Wolfgang Brück, geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters. Ihm ist auch menschlich die weitere Zusammenarbeit mit Liebsch besonders wichtig. „Uli Liebsch prägt auch in der Öffentlichkeit das Gesicht der Roosters auf besondere Weise – das hat bei der Vertragsverlängerung eine wichtige Rolle gespielt!“

Liebsch selbst weiß die Verlässlichkeit und Ehrlichkeit der Partner am Seilersee ebenfalls zu schätzen. Nur zwei intensive Gespräche mit den Clubverantwortlichen waren nötig, um alle Details der weiteren Zusammenarbeit im Detail zu erörtern. „Ich fühle mich am Seilersee als Mensch und als Trainer sehr wohl, denn man lässt mir den Freiraum mich zu finden und gibt mir gleichzeitig auch die Chance meine eigenen Vorstellungen in die Tat umzusetzen“, betont Liebsch. Dies sei im Profisport nicht selbstverständlich. Zudem freue er sich mit einer aufrichtigen Mannschaft in der Kabine zusammenarbeiten zu können. „Ich glaube zu wissen, wie man am Seilersee arbeiten muss, um das Projekt „Roosters“ konsequent weiterzuentwickeln – und in dieser Organisation steckt noch viel Potential!“

Weitere Details zu dem geschlossenen Vertrag werden in Absprache beider Seiten nicht veröffentlicht. (Foto by City-Press)


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