Torjäger Henrik Eriksson wird ein PinguinVon Dänemark nach Krefeld

Torjäger Henrik Eriksson wird ein PinguinTorjäger Henrik Eriksson wird ein Pinguin
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nachdem man sich im Lager der Krefeld Pinguine nach Ende der vergangenen Spielzeit zunächst darauf konzentriert hatte, die Säulen des bestehenden Kaders langfristig zu binden und hier auch Erfolge erzielen konnte, gehen die Verantwortlichen nun verstärkt daran, die bestehende Mannschaft mit vielversprechenden Neuzugängen zu optimieren. Einen ersten Erfolg kann man in dieser Hinsicht nun in Stürmer Henrik Eriksson vermelden. Der am 7. Februar 1988 im schwedischen Jönköping geborene 27-Jährige ist ein echter Torjäger, der als Torschützenkönig der dänischen Liga an den Niederrhein kommt. Für Herning erzielte er dabei 42 Tore (71 Punkte) in 35 regulären Saisonspielen. Damit wurde der Rechtsschütze nicht nur bester Torjäger, sondern auch zweitbester Scorer der Liga. Und auch in den Play-offs bejubelte er weitere vier Tore und neun Punkte. Vor seinem erfolgreichen Gastspiel im Nachbarland spielte der ehemalige schwedische Juniorennationalstürmer in seinem Heimatland und feierte hier vor allem in der zweiten Liga große Erfolge. Im Jahr 2011 avancierte er mit 23 Saisontreffern zum fünftbesten Torjäger der Liga. Eriksson, den der sportliche Leiter der Pinguine, Rüdiger Noack, mehrfach persönlich in Augenschein nahm, ist ein läuferisch starker Spieler mit guter Stocktechnik und Spielübersicht, der sich vor allem durch seinen unbedingten Zug zum Tor auszeichnet. Mit 1,81 Meter Größe und 84 Kilogramm Gewicht ist er sicher kein Spielertyp, der in erster Linie vom Körperspiel lebt, weiß sich aber durchaus auf dem Eis durchzusetzen und kann der Sturmpartner von Pinguine-Stürmer Daniel Pietta werden. Der Rechtsschütze kann auf beiden Flügeln spielen und unterzeichnete jetzt einen Jahresvertrag bis 2016 am Niederrhein. Damit stärkt er auch die schwedische Fraktion im Team um Robin Weihager und Yared Hagos. So dürfte ihm auch die Eingewöhnung in der neuen Umgebung leicht fallen und auch Landsmann Robin  Weihager könnte von einem weiteren Schweden in der Mannschaft profitieren. Schon nach der Verpflichtung von Yared Hagos blühte der Blueliner sichtbar auf und avancierte in den letzten Wochen zu einem der Leistungsträger im Team.

„In Henrik haben wir einen Spieler unter Vertrag genommen, der mich absolut überzeugt hat, als ich ihn gesehen habe. Er ist ein typischer Torjäger, der unser Team offensiv variabler und torgefährlicher machen dürfte. Außerdem ist er läuferisch stark und wird unser Team insgesamt schneller machen. Ich freue mich, dass wir ihn für die Pinguine gewinnen konnten. Dass das Niveau der Dänischen Liga, deren Torschützenkönig er ist, nicht zu unterschätzen ist, haben wir in der CHL gegen Vojens gesehen“,  ist der sportliche Berater Rüdiger Noack überzeugt, einen guten Griff getan zu haben.

Der Neuzugang selbst freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich habe bisher ja vorzugsweise in Schweden gespielt. Nach Dänemark im letzten Jahr freue ich mich jetzt auf die Chance, in einer der internationalen Topligen zu spielen und auch darauf, ein neues Land und eine neue Art Eishockey kennen zu lernen. Ich möchte den Pinguinen zu einer erfolgreichen Saison verhelfen und habe auch schon viel von der Stimmung in Deutschland allgemein und Krefeld im Besonderen gehört. Darauf freue ich mich ganz besonders“, gab der Schwede nach erfolgter Unterschrift zu Protokoll.

Damit steht bereits der größte Teil des Teams für die kommende Saison fest. Folgende Spieler stehen für die Spielzeit 2015/2016 fest: Duba (bis 2016), Klein (2016), Supis (2017), Sonnenburg (2017), Fischer (2016),  St. Pierre (2016), Weihager (2016), Hanusch (2016), Pietta (2025), Driendl (2018), Kretschmann (2017), Mieszkowski (2017), Schymainski (2017), Meisinger (2016), Long (2016), Sofron (2016), Mebus (2016) und Hauner (2016), Hagos (2016), Eriksson (2016).

Ex-Eisbären-Coach wechselt nach München
Clément Jodoin verstärkt das Trainerteam der Red Bulls

​Der Kanadier Clément Jodoin verstärkt ab sofort das Trainerteam des Deutschen Meisters Red Bull München. Nachdem Toni Söderholm seit 1. Januar dieses Jahres die Auf...

Vierter ERCI-Heimsieg in Folge
Doug Shedden: „Ich hätte fast gelächelt“

Der ERC Ingolstadt spielt auch gegen Köln nicht über die vollen 60 Minuten konsequent, erarbeitet sich aber den Dreier gegen die Haie – und macht damit seinen Traine...

Personalwechsel in Köln
Haie-Trainer Peter Draisaitl freigestellt, Dan Lacroix übernimmt bis Saisonende

Die Haie reagieren auf die Entwicklung der letzten Wochen mit drei wichtigen Personalentscheidungen....

Top-Torjäger verpasst CHL-Finale
Maximilian Kastner fehlt den Red Bulls München wochenlang

​Der EHC Red Bull München muss mehrere Wochen auf Maximilian Kastner verzichten. Der Topstürmer in Reihen des Deutschen Meisters zog sich am vergangenen Freitagabend...

Gefühlseskalation: „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“
Derby bei den Straubing Tigers geht an Red Bull München

„Ohne Schiri habt ihr keine Chance“, schallte es beim Derby zwischen den Straubing Tigers und dem EHC Red Bull München von den Rängen. Denn das dritte Team stand mit...

Alle Neuheiten der Version 4.4.0
Neues iOS Update für die Hockeyweb App

Wir haben Deutschlands beliebtester Eishockey App eine Frischzellenkur verpasst. Hier die Details zum iOS 4.4.0 Update:...

Ein Großer geht!
DEL-Rekordtorschütze Michael Wolf beendet nach der Saison seine Karriere

Mit Michael Wolf - 152-facher Nationalspieler, Kapitän von Red Bull München und Rekordtorschütze der DEL - verliert Eishockey-Deutschland verliert einen ganz großen ...

Jetzt die Hockeyweb-App laden!