Torhüter-Duo bleibt beim EHC WolfsburgDaniar Dshunussow und Sebastian Vogl

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Daniar Dshunussow geht bereits in seine sechste Saison bei den Grizzly Adams. Bislang hat der Schlussmann laut Statistik der deutschen Eishockey Liga 149 Spiele für seine Farben bestritten und bekam dabei durchschnittlich 2,46 Gegentore. Die Fangquote liegt des mit 1,90m groß gewachsenen Schlussmannes liegt bei 90,1 Prozent.

In der abgelaufenen Spielzeit 2011/2012 konnte Dshunussow in der internen Wertung der DEL am häufigsten ohne Gegentor bleiben. Ganze sieben Spiele gelang dem gegnerischen Team kein Treffer ins EHC-Gehäuse, dementsprechend gab es sieben sogenannte „Shutouts“ für den Goalie. Zusätzlich stand der gebürtige Berliner beim renommierten Spengler-Cup im Tor der Grizzlys und sicherte dort mit seinen Paraden im Penaltyschießen Einzug ins Halbfinale.

Mehr als ein Back-up

Als frisch gebackener Zweitliga-Meister kam Sebastian Vogl vor der aktuellen Saison aus Landshut nach Wolfsburg. Bereits in der Vorbereitung bekam er vom Trainerduo Pavel Gross und Mike Pellegrims stets die Chance, sich zwischen den Pfosten zu beweisen. Gerade in den vergangenen Spielen in der DEL nutzte er diese vermehrt und empfahl sich mit guten Leistungen für einen neuen Vertrag. Aus diesem Grund zogen die Grizzly Adams die Option beim 26-Jährigen, der damit ein weiteres Jahr für den EHC Wolfsburg halten wird.

Im Wechselspiel mit Daniar Dshunussow konnte Vogl bislang 19 Partien für seine Farben in der höchsten deutschen Spielklasse bestreiten. Dabei musste er im Schnitt 2.76 Gegentore hinnehmen. Die Fangquote des gebürtigen Landshuters liegt bei 90,4 Prozent.

„Ich bin mit dieser Lösung und dem Ehrgeiz, den beide haben, um im Tor zu stehen, sehr zufrieden. Daniar und auch Sebastian haben sich in den letzten Monaten sehr stabilisiert und zeigen nun konstant gute Leistungen. Wir wollten weiterhin unserem Weg treu bleiben und mit deutschen Torhütern in der Liga spielen. Sowohl mit der Vertragsverlängerung von ‚Dshuno‘ als auch mit der Ziehung der Option bei Sebastian soll dies vor den entscheidenden Wochen ein deutliches Signal des Vertrauens von uns an beide Torhüter sein“, kommentierte Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf die Personalien.