Tore-Sparkost in NiederbayernGäubodenvolksfest-Cup Tag 1

Straubings Maskottchen Tigo mit dem Pokal. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Straubings Maskottchen Tigo mit dem Pokal. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Zum Auftakt des diesjährigen Cups traten die Augsburger Panther gegen den Klagenfurter AC an. Man könnte sich das Spiel schön schreiben, indem man beide Teams für ihren großen kämpferischen Einsatz lobt. Man könnte sich das Spiel aber auch schlecht schreiben, indem über viele kleine Unzulänglichkeiten lamentieren. Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte und wenn man berücksichtigt, dass beide Teams das Eis noch nicht oft gesehen haben, sollte man zufrieden sein. Insgesamt waren die österreichischen Gäste körperlich robuster, die Augsburger jedoch ab dem zweiten Abschnitt spielerisch überlegen. Ein Vorbereitungsauftakt bei hochsommerlichen Außentemperaturen könnte auch schlimmer aussehen. Das einzige, das dem Spiel tatsächlich fehlte, waren die Tore. Im Mitteldrittel konnte ein Panther-Tor wegen einer aktiven Kickbewegung des vermeintlichen Schützen nicht gewertet werden, somit fiel die Spielentscheidung mit dem Tor durch Stefan Geier in der 50. Minute.

Larry Mitchell zeigte sich jedoch nicht unzufrieden: „Wir haben seit Samstag acht Trainingseinheiten hinter uns, von daher bin ich zufrieden. Wir hatten die letzten beiden Drittel 30 Schüsse aufs Tor, aber wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen. Es waren viele positive Dinge, an die wir anknüpfen können.“ Dass es an der Feinabstimmung noch fehlt, sieht auch der Coach als normal an: „Für mich war wichtig, dass wir uns von Drittel zu Drittel gesteigert haben.“ Nach der Niederlage geht es am Sonntag für die Panther um Platz drei. „Wir gehen in kein Spiel, um nicht zu gewinnen, aber wir vergessen nicht, dass es Vorbereitung ist. Wir waren viermal in Folge im Finale und haben auch einmal gewonnen. Natürlich hätten wir gerne gewonnen und diese Serie fortgesetzt. Aber die Ergebnisse in der Vorbereitung sind zweitrangig.“ Für die Augsburger ist Straubing immer eine Art Firmen-Wochenendausflug. „Wir bleiben immer das ganze Wochenende hier. Morgen spielen wir ein Golfturnier in Bad Griesbach und am Abend machen wir im Hotel in Vilshofen einen Casinoabend. Wir Trainer werden uns jetzt das andere Spiel ansehen, aber die Spieler haben bis 19.30 Uhr frei.“

Tor:
0:1 49:05 Stefan Geier (Manuel Geier)

Strafen Augsburg 10, Klagenfurt 10
Schiedsrichter: Simon Aicher, Ulpi Sicorschi; Linienrichter: Dominic Erdle, David Tschirner

Das zweite Spiel, das flüssiger und schneller war, sahen nicht nur die Coaches der Augsburger Panther, sondern auch der komplette Kader der Klagenfurter. Die damit offensichtlich demonstrierten, das Turnier nicht auf die leichte Schulter nehmen zu wollen. Doch auch hier geizten die Mannschaften mit Treffern. Zudem schwächten sich die Hausherren durch unnötige Strafen zu oft selbst, allerdings konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen. Iserlohn hatte im Eröffnungsdrittel jedoch die besseren Chancen. Im Mitteldrittel gelang den Sauerländern durch Dusan Frosch die unter dem Strich verdiente Führung. Nach dem folgenden Powerbreak fanden die Niederbayern jedoch besser ins Spiel, der Torerfolg blieb jedoch aus. Etwa zur Spielhälfte eröffneten dann Brent Raedeke und Florian Ondruschka die Boxsaison, was dem Publikum einen Szenenapplaus wert war. Im Schlussabschnitt war das Spiel schon fast ein offener Schlagabtausch, dem allerdings oft die Genauigkeit in den Pässen fehlte. Christian Hommel sorgte gut sechs Minuten für das spielentscheidende Tor, als er aus kurzer Distanz Jan Guryca zum zweiten Mal überwinden konnte. Sandro Schönberger konnte später nur noch verkürzen.

Straubings Coach Dan Ratushny zum Spiel: „Es war das erste Spiel. Es gab einiges Positives und einiges, das nicht so positiv war. Die Zeit des Fitnesstrainings ist vorbei, jetzt brauchen wir Spiele. Das heute war ein guter Schritt. Positiv war, dass wir viele Torchancen hatten. Die Defensive war nicht so gut, da müssen wir besser werden.“ Stürmer Michael Endraß kann da nur beipflichten: „Ich finde auch, dass wir uns gute Chancen herausgespielt haben, aber heute sind sie halt noch nicht rein gegangen. Wir sind in einer Phase der Vorbereitung, in der noch viel gearbeitet werden muss, aber das geht von Tag zu Tag.“

Tore:
0:1 (26:38) Dusan Frosch (Dieter Orendorz)
0:2 (53:56) Christian Hommel (Mike York, Brent Raedeke)
1:2 (58:51) Sandro Schönberger (Blaine Down, Eric Beaudoin)

Strafen Straubing 24+10 Ondruschka, Iserlohn 14+10 Raedeke
Schiedsrichter: Markus Krawinkel, Daniel Piechaczek; Linienrichter: Robert Hauber, Martin Holzer

Somit spielen der Klagenfurter AC und die Iserlohn Roosters am Sonntag ab 14.30 Uhr um den Turniersieg. Ab 18 Uhr spielen die Straubing Tigers gegen die Augsburger Panther um Platz 3.

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