Topspiel in der Arena Nürnberg - Ice Tigers empfangen Haie

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Die Spannung steigt rund um den Tiger-Käfig. Denn: Am Freitag (19.30 Uhr) kommt es in der Arena zum Topspiel der Deutschen Eishockey-Liga, wenn der Tabellendritte Nürnberg den Spitzenreiter aus Köln empfängt. „Unsere Fans und alle, die am Eishockey interessiert sind, können sich auf einen echten Leckerbissen freuen", sagte Ice Tigers Manager Otto Sykora.



Dabei treffen auch zwei Eishockey-Philosophien und Systeme aufeinander – das von Tigers-Chefcoach Greg Poss praktizierte „Torpedo"-System und die von Kölns Trainer Hans Zach bevorzugten und nahezu perfekten Abwehrstrategien. Beides steht für Erfolg, aber beim Vergleich der aktuellen Fakten haben die Noris-Cracks die Nase vorn: Spitzenreiter Köln traf in bislang 13 Spielen 46 Mal ins Schwarze, Nürnberg verbuchte in zwölf Partien schon 51 Tore – zusammen mit Mannheim die beste Ausbeute. Auf der anderen Seite kassierten die Ice Tigers mit 25 Toren die wenigsten Gegentreffer der Liga – und fünf weniger als der Titelkandidat vom Rhein.



Fest steht für Manager Sykora dennoch: „Die Haie sind Erster, sie kommen als klarer Favorit in die Arena." Die Nürnberger Chancen auf den fünften Saison-Heimsieg sieht Sykora mit 50:50 aber gerecht verteilt. „Köln und Nürnberg sind die beiden Mannschaft mit der zurzeit besten Form – und wir werden Köln herausfordern und unsere Jungs werden garantiert alles geben."



Kleiner Wermutstropfen: Adam Svoboda ist auf Grund seiner Spieldauerdisziplinarstrafe, die er nach einer Rauferei mit Todd Hlushko am Dienstag in Hannover kassierte, für das Topspiel gesperrt. Die Konsequenz: Gegen Köln steht erstmals Youngster Lukas Lang zwischen den Nürnberger Pfosten, als Nummer zwei sitzt dann Benjamin Grunwald (Weiden) auf der Bank. Für Manager Sykora kein Problem: „Jetzt kann sich Lukas beweisen, wir vertrauen ihm."



Zuversicht vor dem Match gegen den Tabellenführer zeigte auch Tigers-Hauptgesellschafter Herbert Frey: „Ich freue mich auf diese Begegnung, denn beide Mannschaften setzen verstärkt auf den deutschen Nachwuchs." Als interessierter Beobachter am Freitag zu Gast in der Arena: Ernst Höfner, DEB-Cotrainer und Nachwuchscoach. „Bei uns kommt mit Lukas Lang ein junger Deutscher zum Einsatz, und

ich bin sicher, auch unser ehemaliger Bundestrainer Hans Zach gibt seinem Youngster Thomas Greis weiter eine Chance. Dann können sich Ernst Höfner und die Zuschauer vor Ort von der positiven Entwicklung unserer nationalen Torhüter überzeugen", so Frey.

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