Top-Spiel gegen DEL-Rekordmeister - Ice Tigers wollen Kampfgeist zeigen

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Den Ice Tigers stehen in der Deutschen Eishockey-Liga zwei ganz schwere Aufgaben bevor. Heute müssen die Noris-Cracks beim derzeitigen Tabellendritten Hamburg antreten, und am Sonntag (18.30 Uhr) gastiert der viermalige DEL-Champion Mannheim in der Nürnberger Arena.



Aber nicht nur schwer wird es werden für die Mannschaft von Trainer Greg Poss. Vielmehr sind die beiden Spiele richtungsweisend im Kampf um die acht Playoff-Plätze, denn die Konkurrenz ist noch enger zusammen gerückt. Noch belegen die Ice Tigers mit 63 Punkten den fünften Rang - aber der Vorsprung auf den Neunten Düsseldorf ist nach der Nürnberger 4:6-Niederlage letzten Sonntag gegen die Metro Stars auf fünf Zähler geschmolzen.



Allerdings: Auch nach oben ist die Punktedifferenz gering. Sowohl die Freezers aus Hamburg als auch Titelkandidat Mannheim (Rang vier) haben derzeit lediglich drei Punkte mehr auf ihrem Konto. Mit einem erfolgreichen Wochenende könnten sich die Tigers-Cracks also wieder etwas Luft verschaffen. Klar, so Manager Otto Sykora, "dass wir alles daransetzen werden, die beiden Spiele zu gewinnen."



Und: Die Ice Tigers wollen vor allem am Sonntag gegen die Adler Wiedergutmachung für das Pokal-Aus gegen Köln betreiben. "Wir haben gegen die Haie Mist gespielt", so Felix Petermann selbstkritisch. "Aber wir halten zusammen und kommen auch wieder raus aus dem kleinen Tief", versprach der Verteidiger.



Das Köln "ein Einzelfall war", davon ist Greg Poss überzeugt. "Ich glaube an die Mannschaft." Und der Coach versprach: "Wir wollen und werden wieder Kampfgeist zeigen und den Fans gutes Eishockey bieten." Zumal gegen Mannheim die Marke von 100 000 Zuschauern überschritten werden soll - zu den bisherigen 17 DEL-Saisonspielen kamen 95 624 Fans in die Arena Nürnberg.



Was mit Einsatz und Siegeswille auch gegen den Top-Titelkandidaten aus Mannheim machbar ist, haben die Noris-Cracks am 2. Oktober letzten Jahres eindrucksvoll demonstriert. Damals drehten sie einen 0:2-Rückstand noch um - Robert Tomik und Marian Cisar besorgten in der regulären Spielzeit den Ausgleich, und Petr Fical landete gegen Adler-Torhüter Marc Seliger den entscheidenden Penaltytreffer zum 3:2-Sieg.