Tomlinson und Mason einig: Liga muss Play-off-Modus ändernDEG vor dem Viertelfinale

Auch Doug Mason ist der Ansicht: Ab dem Viertelfinale sollte die DEL durchgängig im Best-of-Seven-Modus spielen. (Foto: Martin Hebgen - www.stock4press.de)Auch Doug Mason ist der Ansicht: Ab dem Viertelfinale sollte die DEL durchgängig im Best-of-Seven-Modus spielen. (Foto: Martin Hebgen - www.stock4press.de)
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Wie ein Tornado fegte der DEG-Angriff in der Schlussphase des letzten Drittels durch das Eisstadion am Seilersee. Vier Tore in drei Minuten, das ist rekordverdächtig. Am Ende stand bei den Spielern eine Jubelarie, die nun ab Mittwoch im Play-off-Viertelfinale gegen die Panther Ingolstadt fortgesetzt werden soll. „Ingolstadt hat ein sehr ausgeglichenes Team mit vier starken Angriffsreihen. Das wird eine ganz heiße Angelegenheit“, sagt Kapitän Daniel Kreutzer. „Aber wenn wir Meister werden wollen, dann müssen wir jeden Gegner schlagen.“

„Wir sind jetzt eine gefährliche Mannschaft“
(Jeff Tomlinson, Trainer der Düsseldorfer EG)

Die Versicherung der DEG steht mit Bobby Goepfert im Tor. Was der 28-jährige US-Amerikaner nicht nur im Hexenkessel am Seilersee gezeigt hat, verdient die Note sehr gut. „Er hält uns immer im Spiel, ohne ihn wären wir nicht so weit gekommen“, sagte Manager Walter Köberle und ergänzte: „Wenn dein Torhüter in den Play-offs heiß läuft, dann kannst du alles erreichen.“ Und Goepfert ist heiß. Selbst eine halbe Stunde nach dem Spiel in Iserlohn war er noch auf Adrenalin, hibbelte immer wieder von einem Fuß auf den anderen, schien die Antworten der Medienvertreter wie paralysiert zu geben. „Ich fühle mich ganz toll. So kann es weitergehen.“ Sein Trainer sieht das Funkeln in den Augen aber bei all seinen Spielern. „Wir sind jetzt eine gefährliche Mannschaft“, sagte Tomlinson.

Gegenüber dem ersten Spiel am vergangenen Mittwoch in Düsseldorf legten im Duell am Seilersee allerdings die Spieler beider Mannschaften nochmal deutlich zu, was die Trainer Jeff Tomlinson und Doug Mason zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss. „Es war faszinierend zu sehen, mit welcher Intensität da um jeden Puck gekämpft und jeder Check zu Ende gefahren wurde“, sagte Mason und Tomlinson ergänzte: „Das war ein unfassbar schnelles und dynamisches Spiel. Da konnte man selbst auf der Trainerbank zum Fan werden.“

Was unweigerlich die Frage aufwirft, ob der Play-off-Modus überdacht werden sollte, um die Spannung zu steigern und damit die Popularität der schnellsten Mannschaftssportart zu erhöhen. In den Vor-Play-offs reichen derzeit zwei Siege zum Weiterkommen, im Viertelfinale müssen es zwar vier sein, im Halbfinale und Finale dann aber nur noch drei. „Die Vor-Play-offs lassen sich nicht verlängern, weil sonst die Pause für die schon feststehenden Viertelfinalisten zu lang wird. Aber ab dem Viertelfinale müssen dann in allen Runden vier Siege erforderlich sein“, sagte Doug Mason. Jeff Tomlinson nickte und ergänzte: „Die Liga muss das dahingehend ändern und es gibt keinerlei Ausrede, dies nicht zu tun.“


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