Tobias Abstreiter kehrt zurück

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Tobias Abstreiter wird am Sonntag beim Heimspiel gegen die Kölner Haie zum ersten Mal in der DEL für die Straubing Tigers auflaufen.

 

Wie Trainer Erich Kühnhackl am Donnerstag bekannt gab, ist der Ex-Nationalspieler nach einem Kreuzbandriss, den er sich in der Saisonvorbereitung zuzog, wieder einsatzbereit.

 

„Er freut sich darauf“, sagte der Coach der Niederbayern, der aber zugleich die Erwartungen dämpfte. „Dass er wieder dabei ist, ist für die Mannschaft wichtig. Er ist ein Spieler, der durch seine Art und sein Feeling für die Situation viel helfen kann. Spielerisch sollte man allerdings noch nicht soviel erwarten. Für ihn ist es wichtig, wieder Sicherheit zu bekommen. Deshalb werde ich ihm nicht gleich die ganz große Verantwortung übertragen.“

 

Eine Führungsrolle könnte der 36-Jährige allerdings zumindest schon in der Kabine übernehmen. Immerhin schlüpfte er beim Auswärtsspiel in Nürnberg am vergangenen Sonntag in Vertretung von Günther Preuß in die Rolle des Co-Trainers und legte damit eine gewisse Autorität offen. Dazu erklärte Erich Kühnhackl: „Er hat die Verteidiger gecoacht und sich voll eingebracht.“

 

Neben Tobias Abstreiter soll auch Trevor Gallant, der wegen Leisten- und Adduktorenproblemen zwei Spiele pausieren musste, in das Tigers-Team zurückkehren. „Ich war die letzten Tage in Therapie und fühle mich jetzt viel besser“, sagte der Topscorer des Aufsteigers, der am spielfreien Freitag auch wieder auf das Eis gehen will.

 

Mit den beiden Rückkehrern sollte sich die angespannte Personalsituation bei den Straubing Tigers trotz der in dieser Woche erfolgten Trennung von den Angreifern Stefan Mann und Nathan Barrett wieder entspannen, zumal auch der am Dienstag gesperrte Günter Oswald zur Verfügung stehen könnte, wenn er eine Nierenprellung bis zum Sonntag auskuriert hat.

 

Die Saison beendet ist dagegen vorzeitig für den schon länger angeschlagenen Stürmer Tobias Artmeier, der sich nach einer Handverletzung nun in der kommenden Woche einer Operation unterziehen muss. Er ist nach Verteidiger Raphael Kapzan der zweite Ausfall für den Rest der aktuellen Spielzeit.

 

Um den Kader trotz der personellen Verluste quantitativ auffüllen zu können, kündigte Erich Kühnhackl an, dass man nun über den Kooperationspartner München hinaus nach möglichen Förderlizenzspielern Ausschau halten will.

 

Ein weiterer „Ausfall“ ist am Sonntag Erich Kühnhackl selbst. Nach der Spieldauerdisziplinarstrafe, die sich er am Dienstag in Hamburg einhandelte, ist er als Coach für die Partie gegen Köln gesperrt. Er zeigte sich aber überzeugt davon, dass ihn Günther Preuß gut vertreten werde. Während des Spiels wollen die beiden über ein Headset Verbindung halten.

 

Gegen die Haie rechnen sich die Straubinger zumindest etwas aus. Zweimal konnten sie den favorisierten Rheinländern in dieser Saison bereits ein Bein stellen, weshalb Erich Kühnhackl meinte: „Ich hoffe, dass es sich bestätigt, dass wir den Kölnern nicht liegen.“

Jetzt die Hockeyweb-App laden!