Timo Pielmeier gewinnt Bruderduell in SchwenningenSchwenningen - Ingolstadt 2:4

Schwenningen musste sich Ingolstadt knapp geschlagen haben. (Foto: Nick Sartison)Schwenningen musste sich Ingolstadt knapp geschlagen haben. (Foto: Nick Sartison)
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Ohne Tyler Bouck, der nach einem Schlittschuhtritt in Düsseldorf eine Matchstrafe erhalten hatte, aber mit Goalie Timo Pielmeier, Bruder des Schwenninger Stürmers Thomas Pielmeier, traten die Ingolstädter in Schwenningen an. Die Geschichte des ersten Drittels ist dann allerdings schnell erzählt. Je eine Strafzeit auf beiden Seiten. Mehr gab es nicht, was den Weg in den Spielbericht fand. Beide Mannschaften trugen zwar immer wieder Spielzüge vor, die aber oft zufällig wirkten. Beide Teams vermochten es nicht, den letzten entscheidenden Pass so genau zu spielen, dass sich daraus eine gute Torchance ergab.

Nach der ersten Pause wirkten die Hausherren deutlich engagierter. Sie nahmen mehr und mehr das Heft in die Hand und drängten auf den Führungstreffer. Die beste Gelegenheit dazu hatte Alexander Dück in der 25. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie. Den ersten Treffer machten dann aber die Ingolstädter, als Alexander Oblinger in der 26. Minute nach einem Abpraller von Pätzold am schnellsten reagierte und per Bauerntrick zum 0:1 verwandelte. Die Schwäne reagierten prompt mit zwei Treffern in nur 36 Sekunden. Erst traf Wilhelm von der blauen Linie zum Ausgleich. Dann lief Nick Johnson von halblinks auf Pielmeier zu und platzierte den Schuss unhaltbar im oberen rechten Eck. Richtig kurios war dann der Ausgleich für die Gäste. Ein Schuss von Alexander Oblinger prallte von der Band hoch zurück an die Brust von Elias Granath und von dort weiter ins Tor.

Im Schlussabschnitt gingen die Panther in der 43. Spielminute erneut in Führung. Pätzold konnte den Puck vor seinen Schlittschuhen nicht sichern und Thomas Greilinger reagierte am schnellsten und schob Pätzold den Puck durch die Schoner. 2:3 stand es nun aus Schwenninger Sicht. Die beste Chance zum Ausgleich hatten die Schwäne dann, als sie ganze fünf Minuten in Überzahl agieren durften. Fredrik Warg musste nach einem Check gegen den Kopf von Alexander Dück vorzeitig duschen gehen. Nutzen konnten sie diesen Vorteil allerdings nicht. In der 51. Spielminute musste dann aber auch David Sulkovsky auf Schwenninger Seite nach einem Bandencheck vorzeitig duschen gehen. Er erhielt ebenfalls eine Spieldauerdisziplinarstrafe.  Aber auch die Panther konnten diesen Vorteil nicht für einen Treffer nutzen. Schwenningen versuchte in den folgenden Minuten alles, um noch den Ausgleich zu erzielen und hatte auch mehrere gute Gelegenheiten. In den letzten 60 Sekunden ging Pätzold vom Eis und die Hausherren versuchen, mit sechs Feldspielern zum Erfolg zu kommen. Timo Pielmeier hielt den knappen Vorsprung aber fest. Kurz vor Schluss traf Greilinger dann noch zum 2:4 ins leere Tor.