Teamcheck Adler Mannheim: Neuanfang? Übergang? Vorbei! Jetzt gilt es!

Die Adler Mannheim - Foto: Peter Hauser - www.stock4press.deDie Adler Mannheim - Foto: Peter Hauser - www.stock4press.de
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Vom bisherig ausschließlichen – wir kaufen nur große Namen und das langt – Stil bei den Kontingentspielern, hat man sich wohl verabschiedet. Die großen Namen sollen nun auch neben dem Bekanntheitsgrad charakterlich passen, Eishockey als Mannschaftssport sehen, führen. Dazu kommen dieses Jahr gute, aber in Deutschland relativ unbekannte Spieler aus Kanada und den USA, die dort in der AHL -, oder in anderen europäischen Topligen spielten. Das sieht im Einzelnen wie folgt aus:

Das Trio oder mehr Quartett der Entscheider hinter der Bande ist unverändert und hat zehn "+" neue Spieler verpflichtet. Angefangen auf der Torhüterposition, rückt mit dem gebürtigen Berliner Philip Lehr ein Youngster aus dem Adler Nachwuchs in die Mannschaft. Felix Brückmann, dieses Jahr die Nummer zwei hinter Freddy Brathwaite und das "+" (man weiß noch nicht, wie das weiter geht) aus dem Vorsatz: vorrübergehend Patrick Galbraith, dänischer Nationaltorhüter, rundet die Riege der Torhüter ab.

Mit Chris Lee, Jamie Sifers, Steve Wagner und dem deutschen Nationalspieler Florian Kettemer sind nicht nur die ersten zwei Reihen neu besetzt, in welcher Kombi auch immer, zusammen mit den vorhandenen Kräften Denis Reul, Nicolai Goc und Corey Mapes hat sich das Defensivspiel der Adler gewandelt. Es ist schneller geworden, nicht nur in Bezug auf die Bewegung, sondern auch in puncto Aufbaupass, variantenreicher im Spiel an der blauen Linie bei Fünf gegen Fünf oder in Überzahl, will heißen, die offensiv ausgerichteten Verteidiger überwiegen. Alle Neuen haben in der Saisonvorbereitung schon den Nachweis erbracht, sich für das Team einzusetzen, spielerisch, bei der Tor Produktion und wenn es sein muss auch mit Sinn fürs Grobe – Freddy Brathwaite und die Adlerfans werden es ihnen danken.

Reihe Eins und Zwei im Sturm ist ebenfalls neu zusammengestellt. Mit Neuzugang Ken Magowan und Yannick Lehoux, der in der Liga relativ unbekannt ist, sowie Yannic Seidenberg als etablierte Kraft gibt es eine neue Reihe Eins, die für mehr Tore und besseres Powerplay als im letzten Jahr gesehen, sorgen soll. Unterstützt werden sie dabei von Reihe Zwei – Rückkehrer Christoph Ullmann, dem ehemaligen Scorpion Adam Mitchell und dem pfeilschnellen Adler Frank Mauer. Reihe Drei und Vier bietet „Altbewährtes“ in diesem schnelllebigen Geschäft, mit Craig MacDonald, Mike Glumac und dem Adlerkapitän Markus Kink die erfolgreichste und unveränderte Kombi zu mindestens gegen Ende der letztjährigen Saison, sowie die „Jungadler – Reihe“ Marc El Sayed, Matthias Plachta, dazu kommt aus dem Adler Nachwuchs Richard Gelke, geführt von ihren neuen Häuptling und Publikumsliebling Ronny „Hooligan“ Arendt.

Wenn man die Saisonvorbereitung der Adler verfolgt hat, fällt vor allem auf, hier spielt ein Team, es gibt Spieler die Verantwortung übernehmen und nicht in der Masse abtauchen und es gibt Spieler, die ein Spiel alleine entscheiden können und das auch wollen. Sollte das sich weiter so entwickeln, wie es sich andeutet und die Spieler bleiben von Verletzungen verschont, hat Teal Fowler als Manager wohl seine Feuertaufe bestanden und Harold Kreis hat die Chance sein Versprechen einzuhalten.

Für die Buchmacher von HAMSTERbet sind die Adler Mannheim mit der Quote von 5,0 der ärgste Verfolger, wenn es um die Meisterschaft geht.


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