Tag der offenen Tür: Panther besiegen Eisbären 6:5 nach Verlängerung

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Eigentlich wollte man den Wettbewerb um den Deutschen Eishockey-Pokal bei den Fans ein wenig populärer machen, aber dazu ist wohl auch eine vernünftige Terminplanung nötig. Wenn man die Spiele der zweiten Runde ausgerechnet an einem Dienstag austrägt, an dem eine wichtige Champions League-Begegnung des FC Bayern live im Fernsehen übertragen wird, braucht man sich allerdings über mangelnden Zuspruch nicht zu beklagen.



So verloren sich am Dienstagabend beim eigentlichen Pokalschlager Ingolstadt gegen Eisbären Berlin nur rund 1000 Zuschauer auf den Rängen der Saturn-Arena. Auch das Fehlen des NHL-Stars Marco Sturm (Knieprellung aus dem Kölner Spiel) hat sicher zur mangelnden Resonanz beigetragen. Trotz des Ausfalls von vier Stammspielern (neben Sturm sind noch Armstrong, Ast und Mondt verletzt) begannen die Panther äußerst schwungvoll. Bereits nach drei Spielminuten führten die Hausherren durch Treffer von Ferguson und McDonald mit 2:0, wobei der Ersatztorwart der Eisbären Youri Ziffzer recht unglücklich aussah. Die zweite ernsthafte Chance der Berliner, die nur schwer in Gang kamen, konnte Stefan Ustorf zum Anschlusstreffer gegen den Ingolstädter Ersatzgoalie Steffen Karg nutzen. Ein Traumtor von Andy McDonald auf Pass von Günther Oswald beendete den ersten Abschnitt.



Der Torwartwechsel in der ersten Pause – Oliver Jonas kam für Youri Ziffzer – schien der Berliner Abwehr mehr Stabilität gegeben zu haben. Pederson und Walser schafften den Ausgleich zum 3:3, ehe Günther Oswald in der 38.Minute die erneute Führung der Panther erzielte.



Im letzten Drittel wurde es dann richtig turbulent: Die Eisbären, erneut mit Ziffzer im Tor, glichen durch Keller aus (45. Minute). Als dann Martin Jiranek in der letzen Minute das 5:4 für die Panther erzielt, schien das Match gelaufen. Denkste! Die Eisbären nahmen ihren Torwart vom Eis und schafften mit sechs Mann acht Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich. Andre Rankel hieß der Torschütze. Verlängerung!



Bis zur vorletzten Minute der Nachspielzeit passierte nicht allzu viel. Doch dann hatten die Gäste einen Mann zuviel auf dem Eis und erhielten eine Bankstrafe. Panther-Coach Ron Kennedy nahm eine Auszeit und stimmte sein Team auf das Überzahlspiel ein. Dies ist ja bekanntermaßen nicht gerade die größte Ingolstädter Stärke. Doch diesmal hat´s geklappt. Ein Schuss von Günther Oswald prallte von der Bande zurück und Glen Goodall schoss ein. Sudden Death! 6:5 für die Panther. Trotz dezimierter Mannschaft gelang Ingolstadt der Sieg und damit der Einzug in die dritte Runde, die am 23. November stattfinden wird. Und da ist natürlich wieder Fußball Champions League! (an)


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