„Sturm-Warnung“ in Hamburg – Ingolstadt siegt bei den Freezers mit 2:0

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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„Sturmwarnung für Hamburg“, meldeten die regionalen Radiosender den ganzen Tag über. Sie meinten allerdings die böigen Winde, nicht den Wirbelwind, der aus Ingolstadt über die Hamburg Freezers hinweg fegte.


Zum ersten Heimspiel der Saison kamen 8.533 Zuschauer in die Color Line Arena, und sie waren gespannt auf die neuen Gesichter im Hamburger Team. Aber ein Spieler stand natürlich im Mittelpunkt des Interesses: Marco Sturm, der sicher derzeit beste deutsche Eishocke Spieler. Er war dann auch dafür verantwortlich, dass es richtig ab ging in der Color Line Arena. Die Paradereihe der Gäste, mit McDonald, Oswald und Sturm machte zu Beginn des Spiels ordentlich Druck, jedoch ließ die Hamburger Devensive keine Treffer zu.


Beide Teams überzeugten durch gute Abwehrarbeit, so dass es nur wenig gute Torchancen gab. Die wurden aber von den überragenden Goalies Jimmy Waite für Ingolstadt und Boris Rousson im Freezers Tor vereitelt. So stand es nach zwei ausgeglichenen Dritteln (Torschüsse: Hamburg 21, Ingolstadt 22) immer noch torlos 0:0. Es war ein Spiel, bei dem jeder Zuschauer in der Arena spürte, dass die Mannschaft, die den ersten Treffer erzielt, als Sieger von Eis gehen wird. An diesem Abend waren die Gäste das glücklichere Team.


In der 55. Minute war es Chris Armstrong, der mit einem noch nicht einmal platzierten Schuss in das Tor der Freezers traf. Der Puck wurde dabei von dem Hamburger Stürmer Brandon Reid unglücklich abgefälscht, keine Abwehrmöglichkeit für Boris Rousson. Die Ingolstädter verteidigten ihren Vorsprung souverän und kamen in der 60. Minute zum 0:2 durch Jiranek. Rousson war aus seinem Tor geeilt, um einem sechsten Feldspieler Platz zu machen.


„Die Niederlage war unglücklich, die Mannschaft hat gut gearbeitet und sich als Team präsentiert. Allerdings kannst du kein Spiel gewinnen, wenn vorne keine Treffer erzielt werden“, so der Kommentar von Hamburgs Boris Capla. Die Freezers sehen sich derzeit ganz genau auf dem Spielermarkt um, es besteht nach dem kurzfristig Abgang von Mark Greig Handlungsbedarf, ein bis zwei Spieler werden wohl noch an die Elbe kommen.


Tore:

0:1 54:37 C. Armstrong

0:2 59:17 M. Jiranek (J. Harney) 5:6


Strafzeiten: Hamburg Freezers 8 Min., ERC Ingolstadt 6 Min.

HS: Chvatal, Petr

Zuschauer: 8.553

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