Straubings Erich Kühnhackl vorgewarnt

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Erich Kühnhackl, Trainer des DEL-Aufsteigers Straubing Tigers, lässt keinen Zweifel daran, dass die Heimaufgabe seiner Mannschaft am Freitagabend gegen Krefeld die nächste große Herausforderung darstellt.



„Das wird für uns sehr schwer und zehnmal schwerer als gegen Ingolstadt, da Krefeld mit zwei Niederlagen gestartet ist“, sagt er und verdeutlich damit, dass er auf Pinguine eingestellt ist, die alles daran setzen werden, um in der 45.000-Einwohner-Stadt den ersten Punktspielsieg der Saison einzufahren.



Verkraften muss Straubing dabei den Ausfall des Verteidigers Peter Casparsson. Bedingt durch die Sperre des Schweden aufgrund einer Spieldauerstrafe wird Markus Jocher in die Verteidigung rücken. Dessen Position in der dritten Angriffsformation übernimmt Peter Abstreiter. Mit dem Ausfall wird auch eine Umstellung im Powerplay einhergehen. Hier schloss Trainer Erich Kühnhackl nicht aus, dass er in Überzahl auch vier Angreifer auf das Eis schickt.



Seine Mannschaft habe in dieser Woche gut trainiert, aber der Neuling an den Banden der DEL weiß noch um einige Schwächen, an denen er mit dem Team arbeiten muss: „Wir sind noch zu verspielt, wir lassen dem Gegner zuviel Zeit und Raum. Auch defensiv müssen wir noch dazulernen, vor allem bei der Bewegung ohne Scheibe.“ So einfach wie möglich und so schnell wie möglich, diese Spielweise macht er zum Motto, auch um das Tempo weiter zu erhöhen und die defensive Zone schneller überqueren zu können.



Erich Kühnhackl verdeutlicht außerdem: „Jedes Spiel muss für uns gleich sein, egal ob zuhause oder auswärts.“ Er spielt damit auf die Unterschiede, die sich bei den Tigers am ersten DEL-Wochenende offenbart hatten, an. Dem kampfstarken und von Euphorie getragenen Auftritt beim 2:1-Heimsieg gegen Ingolstadt folgte am Sonntag ein 0:5 in Hamburg, das bereits nach zwanzig Minuten besiegelt war.



In der Hansestadt hatte der Aufsteiger noch große Eingewöhnungsschwierigkeiten, die bei der langen Busreise am Vortag anfingen und über den ungewohnten Sonntagnachmittag-Termin bei der beeindruckenden Color Line-Arena aufhörten. „Die Spieler müssen lernen, sich besser zu fokussieren“, stellte Erich Kühnhackl fest.



Trotz aller Kritikpunkte gibt das erste DEL-Wochenende mit gleich einmal drei Punkten an der Donau aber auch Auftrieb. „Eine Chance hat man immer. Gegen Ingolstadt haben wir sehr gut gespielt, aber noch nicht am Limit“, sieht die deutsche Eishockeylegende Steigerungspotenzial, das er noch aus den Spielern herauskitzeln möchte. Dafür fordert der Trainer: „Wir müssen jedes Spiel wie Play-Off sehen.“

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DEL Hauptrunde Gruppe

Freitag 16.04.2021
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
5 : 6
Krefeld Pinguine Krefeld
Eisbären Berlin Berlin
1 : 3
Adler Mannheim Mannheim
ERC Ingolstadt Ingolstadt
3 : 2
Fischtown Pinguins Bremerhaven
EHC Red Bull München München
4 : 2
Iserlohn Roosters Iserlohn
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
3 : 2
Kölner Haie Köln
Straubing Tigers Straubing
2 : 4
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Düsseldorfer EG Düsseldorf
5 : 3
Augsburger Panther Augsburg
Sonntag 18.04.2021
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
Kölner Haie Köln
EHC Red Bull München München
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
- : -
Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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Straubing Tigers Straubing