Straubing: Tobias Abstreiter liebäugelt mit Wechsel ins Management

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Für Tobias Abstreiter stehen die Zeichen bei den Straubing Tigers auf Abschied: „Es kann sein, dass ich nächste Saison nicht mehr hier bin, auch wenn man das noch abwarten muss.“

Der 37-Jährige macht sich entsprechend Gedanken über seine Zukunft in der Eishockeyszene, der er auf jeden Fall erhalten bleiben möchte. Entschieden sei aber noch nichts, wie er versicherte. „Das wird sich in den nächsten Wochen ergeben.“

Dabei hat der frühere Nationalspieler (117 Länderspiele) schon eine gewisse Vorstellung: „Meine erste Wahl wäre die Position eines sportlichen Leiters. Ich bin zwanzig Jahre lang im Profigeschäft. Ich denke, dass ich mich gut auskenne.“

Falls es mit dem Traumjob, Tobias Abstreiter soll vom ERC Ingolstadt umworben sein, nicht klappt, würde er sich mit der Frage des Karriereendes auseinandersetzen. „Wenn ich weiterspiele, dann dort, wo ich mir sicher sein kann, dass ich weiter Spaß haben werde.“ Einen Wechsel in die zweite Liga schließt der Stürmer dabei nicht explizit aus.

In dieser Saison ist Tobias Abstreiter im Tiger-Trikot nur verspätet in Schwung gekommen. Bis November, in der Zeit, als Erich Kühnhackl noch Coach war, lief es nicht nach Wunsch. „Bei Erich Kühnhackl hatte ich nur wenig Eiszeit, unter Bob Manno ging es dann aufwärts. Ich war in den ersten zwanzig Spielen aber vor allem in einem persönlichen Tief, auch psychisch.“

Dabei könnte es sich auch um eine Spätfolge der schweren Knieverletzung aus der Vorsaison gehandelt haben, spekuliert Tobias Abstreiter. „Wichtig war aber vor allem, dass ich da wieder raus gekommen bin.“ Inzwischen erzielte sechs Tore bei zwölf Assists sind das Indiz dafür.

Jetzt aber geht es um die richtige Entscheidung für die Zukunft. Aufhören oder weitermachen? Manager oder vielleicht eine andere Position? Der Routinier will sich das, so scheint es, noch in aller Ruhe überlegen. Dass man Tobias Abstreiter als einen Namen, der eng mit der deutschen Eishockeyszene verbunden ist, aber weiter in der Nähe der Eishockeybande sehen wird, scheint außer Frage zu stehen. (Foto by City-Press)

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