Straubing Tigers präsentierten Stadion-Konzeption

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Straubing Tigers GmbH hat am Donnerstag eine Konzeption für einen Neubau der Ostseite des städtischen Eisstadions am Pulverturm, das dem DEL-Club als Spielstätte dient, präsentiert. Mit dem 5,5 Millionen Euro teuren Projekt will man einen wichtigen Schritt zur Sicherung des DEL-Standorts im Gäuboden machen.

Das neue Service- und Funktionsgebäude als Kopfbau sieht unter anderem drei Geschosse mit insgesamt 3.500 Quadratmetern Bruttoflächen vor. Es würden 600 neue Steh- und 180 neue Sitzplätze entstehen können. Der Vorschlag, den die Tigers als „Idealvorstellung“ bezeichnen, beinhaltet auch eine Erweiterung der Gastronomie, sechs sogenannte Sky-Boxen und mehr sanitäre Anlagen.

In dieser Woche wurde der Vorschlag auch bereits der Stadt Straubing vorgestellt, allerdings noch in Form einer Präsentation und ohne einen Konsens zu erzielen. In den nächsten sechs Wochen will man nun die Gespräche fortführen und Finanzierungsmöglichkeiten ausloten.

Die Stadt favorisiert dabei bislang allerdings eine einfache Bauvariante, die nur etwas mehr als eine Million Euro kosten soll. Diese wird aber von den Tigers als nicht ausreichend bewertet.

„Wir bieten Lösungen an und gehen in Vorleistung. Wir wollen eine Sachdiskussion“, erklärt Tigers-Geschäftsführer Jürgen Pfundtner. Ein Neu- bzw. Umbau ist an der Ostseite des Straubinger Stadions ist grundsätzlich erforderlich, nachdem diese momentan dort noch nach außen offen ist und nicht damit den Ligenstandards entspricht, so dass die Tigers, sollte es zu keiner ausreichendenden Lösung kommen, im nächsten Jahr fürchten müssen, die DEL-Lizenz zu verlieren.

„Wir sind dringend darauf angewiesen, dass im nächsten Sommer die Bauarbeiten beginnen, denn wir werden keine Ausnahmegenehmigung bekommen. Ansonsten sehe ich für uns keine Zukunft in der DEL“, sagte Geschäftsführer Jürgen Pfundtner, „wir wollen keine Zeit verlieren.“

Er fürchtet bei einer Entscheidung der Stadt, die nicht den Erfordernissen der Tigers entspricht, insbesondere, dass die Sponsorenentwicklung stagnieren, Investoren abspringen und damit die wirtschaftliche Lage des DEL-Clubs massiven Schaden nehmen könnte: „Wenn ein Unternehmen wie die Tigers GmbH nicht weiter wächst, geht es rückwärts und der Absturz ist vorprogrammiert.“

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