Straubing Tigers peilen das Viertelfinale anNach 1:0-Schachsieg in Krefeld will Straubing auf Rang sechs

Jeff Zatkoff im Tor der Straubing Tigers ließ keinen Gegentreffer zu. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)Jeff Zatkoff im Tor der Straubing Tigers ließ keinen Gegentreffer zu. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)
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Es war eine unansehnliche Partie zwischen Pinguinen und Tigern. Pokel sprach von „einem strukturierten Spiel“ seiner Mannschaft. „Wir haben wenig zugelassen. Und wenn etwas durchkam, war Zatkoff zur Stelle.“ Ein umkämpfter 1:0-Sieg – das ist ganz nach seinem Geschmack: „Wir wollten unbedingt eine sehr gute Defensivleistung abliefern. Das haben wir getan. Das ist unser Stil.“ Abwarten und den Gegner kommen lassen war die Devise. Durch das Eigentor von Krefelds Unglücksrabe Patrick Seifert (4.) ging die Marschroute auf. Stephan Daschner wurde offiziell zum Siegschützen ernannt.

Am kommenden Freitagabend zum Showdown der Hauptrunde gastieren die Grizzlys Wolfsburg am Pulverturm. Und am Sonntag gibt es ausgerechnet gegen den Tabellennachbarn ERC Ingolstadt ein Wiedersehen. Könnte es schöner sein? „Selbst wenn wir es nicht in die Top Sechs schaffen, können wir weiter an unserer Spielweise feilen. Durch unseren jugendlichen Ehrgeiz waren wir in der Vergangenheit manchmal zu ungeduldig“, sagte der Bandenchef. Sprich: Zu Offensiv!

Über die Beherrschung der neutralen Zone will Tom Pokel den Weg zum weiteren Erfolg finden. Es ist eine Art Schachspiel auf glattem Parkett, was der 51-jährige US-Amerikaner von seinen Jungs erwartet. Da Erfolg im Eishockey auf Resultate reduziert werden kann, ist die fehlende Attraktivität des Spiels getrost zu vernachlässigen. Die mitgereisten Straubinger Fans freuten sich jedenfalls tierisch in Krefeld. Dabei zeigten beide Mannschaften Eishockey zum Abgewöhnen. In Straubing sorgt dies aktuell für Vorfreude auf mehr.