Straubing Tigers müssen ausweichen

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Nach dem Brand im heimischen Eisstadion am Pulverturm muss sich DEL-Club Straubing Tigers nach Alternativen umschauen, zumal die Vorbereitungsspiele Mitte August beginnen, und Zusatzkosten in Kauf nehmen.

Geschäftsführer und sportlicher Leiter Jürgen Pfundtner erklärte: „Wir können nicht davon ausgehen, dass wir pünktlich Eis bekommen und versuchen nun, Trainingszeiten in Regensburg, Deggendorf und Landshut zu erhalten. Zudem versuchen wir, auch die Vorbereitungsspiele zu verlegen.“

Die Zukunft in der Eliteliga ist allerdings nicht gefährdet: „Das Feuer im Eisstadion wird nicht das Ende der Tigers in der DEL sein.“

Die Polizei geht bei dem Brand in der Nacht zum Donnerstag von vorsätzlicher Brandstiftung aus, da neben dem Eisstadion auch zwei versuchte Brandstiftungen im nahe gelegenen Stadtbereich festgestellt wurden.

Die alarmierte Feuerwehr hatte zwar innerhalb von zehn Minuten den Brand gelöscht, aber durch die Hitzeeinwirkung wurde das Kältesegel teilweise zerstört. Wahrscheinlich muss das gesamte Segel demontiert, erneuert bzw. zumindest gesäubert werden. Allerdings hat das Kältesegel, wie von der Freiwilligen Feuerwehr bestätigt wurde, ein Übergreifen des Brandes auf die Dachkonstruktion verhindert.

Erheblich beschädigt wurden zudem die Videowände. Aufgrund der starken Rußablagerungen muss das gesamte Stadion durch eine Spezialreinigungsfirma gesäubert werden.

Ein direkter Schaden an einem der betroffenen Stahlträger konnte nicht festgestellt werden, doch wird dieser in den nächsten Tagen noch genauer untersucht. Ebenso konnte kein direkter Schaden am Kühlsystem am Boden festgestellt werden. Doch auch hier müssen erst weitere Untersuchungen folgen.

Zwar sind die Umbauarbeiten an der nach den DEL-Vorgaben zu schließenden Ost- und der Südseite des Stadions auch fortgesetzt worden, doch ist nun aufgrund der Untersuchungen und der zusätzlichen Reparaturarbeiten mit zeitlichen Verzögerungen zu rechnen.

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