Straubing: Spiel verloren – Pre-Play-offs erreichtStraubing – Augsburg 1:2

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Beide Mannschaften mussten auf je drei Spieler verzichten. Bei Augsburg fehlte Brian Roloff, Florian Schnitzer und Peter Macholda, bei den Hausherren Barry Brust, Michael Bakos, Jean-Michel Daoust. Trotzdem begann die Partie ohne Anlaufzeit, und beide Mannschaften starteten mit viel Speed. Nach nicht einmal zwei Minuten hätte es auch schon 1:1 stehen können. Den Straubinger Führungstreffer besorgte der niederbayerische Franzose Laurent Meunier. Es folgten Breakchancen von Straubings Karl Stewart und Augsburgs Sergio Somma, doch beide Torleute verhinderten bis hier hin weitere Treffer. Aufgrund der Qualität der Chancen war die knappe Führung der Tigers jedoch schmeichelhaft. Gäste-Coach Larry Mitchell „Im ersten Drittel waren uns die Straubinger überlegen. Wir haben zu wenig getan, wir haben nicht das umgesetzt was wir umsetzen wollten. Im Laufe des Spieles haben wir uns Gott sei Dank gesteigert.“

Straubing war über weite Strecken des Mittelabschnittes eher zurückhaltend kontrolliert. Augsburg fand ins Spiel, in dem lange der Ausgleich in der Luft lag. Für diesen war Sergio Somma verantwortlich. Straubings Coach Dan Ratushny: „Wir hatten selbst eine Überzahl, die wir nicht nutzen, danach hatten wir ein kleines Tief und das Momentum wechselte.“ Erst gegen Ende des Abschnittes legten die Niederbayern wieder zu. Deren größter Chance hatte Andy Canzanello. Doch dass dieser kein Stürmer ist, bewies er bei seinem Sololauf Richtung Tyler Weiman.

Mitchell „Unser bestes Drittel war das letzte. Wir haben die Banden, vor allem im offensiven Drittel, sehr gut kontrolliert“ Klar war aber auch, dass die Mannschaft, die das nächste Tor macht, auch das Spiel gewinnt. Beide Teams kämpften, zum Teil verbissen, um die Hartgummischeibe und um jeden Zentimeter Eis. Dan Ratushny „Das war ein sehr intensives Spiel heute.“ Er bemerkte aber auch „Augsburg war sehr organisiert und diszipliniert. Wir haben Defensivfehler gemacht, die hat Augsburg ausgenutzt.“ In der 53. Minute war es, der sich anscheinend schon im Play-off-Modus befindende, Greg Moore, der den entscheidenden Treffer erzielte. Larry Mitchell „Das Tor ist entstanden, weil wir stark foregecheckt haben. Da haben wir genau das getan was wir tun wollten.“ Mit zwei unnötigen Strafen in den Schlussminuten machten es sich die Hausherren zudem selbst schwer, und doch müssen sich die Gäste am Ende auch bei Schlussmann Tyler Weimann bedanken. Denn 17 Sekunden vor der Sirene musste dieser noch mal sein ganzes Können zeigen.

Wie gegen Köln verloren die Tigers das Spiel in den letzten zehn Minuten. Von einem körperlichen oder mentalen Problem will man jedoch nichts wissen. Calvin Elfring „Wir müssen die letzten Minuten mit mehr Selbstvertrauen spielen, wir dürfen da nicht abwarten, sondern das machen was wir in den fünfzig Minuten zuvor auch machen.“ Ratlos zeigte sich hingegen Karl Stewart „Ich habe keine Ahnung warum wir verloren haben.“ Auch Dustin Whitecotton hat keine Lösung zur Hand „Woran das liegt weiß ich nicht, aber es ist kein mentales oder körperliches Problem. Die jeweiligen Gegner haben einfach unsere Fehler ausgenutzt. Wir haben genügend Chancen gehabt, die Spiele hätten auch anders ausgehen können.“ Deren Chef Dan Ratushny ist von Haus aus ein sehr positiv eingestellter Mensch und findet auch immer das Gute: „Wir haben über 60 Minuten hart gearbeitet. Wir müssen positiv bleiben.“

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Tore 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)

1:0 (03:02) Laurent Meunier (Ryan Ramsay, Carsen Germyn)

1:1 (25:53) Sergio Somma (Kyle Helms, Rob Brown)

1:2 (52:58) Greg Moore (Cam Paddock, Chad Bassen)

Strafen: Straubing 14; Augsburg 10

SR Georg Jablukov, Stephan Bauer; LR Robert Hauber, Martin Holzer

Zuschauer 5.458


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