Straubing lernt mit Niederlagen umzugehen

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Wenn der Aufsteiger beim Spitzenreiter mit 1:4 verliert, dann ist das ein standesgemäßes Ergebnis. Entsprechend überschaubar waren am Freitagabend nach dem Gastspiel in Ingolstadt auch die neuen Erkenntnisse im Lager der Straubing Tigers.

 

„Ich glaube, die Mannschaft lernt mit Niederlagen umzugehen“, meinte Trainer Erich Kühnhackl, der mit dem in den vorausgegangenen sechzig Minuten Gezeigten „im Großen und Ganzen“ zufrieden war, nach der Begegnung.

 

Die Moral seiner Mannschaft sieht der Mann an der Tiger-Bande nicht gefährdet, auch wenn von den letzten acht Spielen nur eines gewonnen werden konnte: „Die Mannschaft hat einen unglaublich guten Charakter.“

 

Die Gäubodenstädter waren donauaufwärts zumindest bemüht, mussten aber einmal mehr mit der eigenen Chancenverwertung hadern, wie die Torschuss-Statistik der Partie (29:28 für Straubing) unterstrich. Pfostenschüsse von Bill Trew und Calvin Elfring standen dafür exemplarisch. Erich Kühnhackl bezeichnete als Knackpunkt des Spiels außerdem, dass seine lange Zeit taktisch diszipliniert und recht defensiv agierende Truppe das Umschalten auf die Offensive nicht schnell genug vollzog.

 

Einen Vorwurf machte er seiner Mannschaft daraus aber diesmal nicht: „Es ist kein Beinbruch, gegen den Spitzenreiter zu verlieren. Wenn wir unseren Weg so weitergehen, gewinnen wir vielleicht beim nächsten Mal in Ingolstadt.“

 

Eine wesentlich größere Chance auf einen Sieg als bei den Panthern haben die Straubinger am Sonntag. Dann kreuzen die Iserlohn Roosters mit 850 per Sonderzug anreisenden Fans im Rücken im Eisstadion am Pulverturm auf, was eine interessante und stimmungsvolle Begegnung verspricht.

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