Straubing: Erster Neuzugang für die Saison 09/10

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Straubing Tigers können ihren ersten Neuzugang für die nächste Saison präsentieren. Vom Zweitbundesligisten Landshut Cannibals kommt der 19-jährige Stürmer Maximilian Forster. Der U20-Nationalspieler erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag mit einseitiger Option des Clubs auf eine weitere Spielzeit. „Straubing als kleiner Club muss bei Talenten dieser Kategorie früh dran sein, sonst haben wir keine Chance“, sagt der Sportliche Leiter Jürgen Pfundtner. „Maximilian ist gut ausgebildet, körperlich robust, schnell und hat ein Auge für seine Nebenleute. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg in der DEL machen kann.“

Die erfreuliche Nachricht vorweg: Die Operation an der Kniescheibe bei Tigers-Verteidiger Tobias Draxinger ist gut verlaufen. „Professor Michael Strobl aus unserem Ärzteteam hat als Spezialist für solche Fälle an der Kniescheibe die OP übernommen und mir mitgeteilt, dass alles gut verlaufen sei“, so Dr. Jürgen Eichhorn auf Anfrage unserer Zeitung. Der bundesweit geschätzte und anerkannte Kniespezialist aus Straubing erläutert nochmals die Schwierigkeit im Fall Draxinger. „Bei Tobias ist ja bekanntlich die Kniescheibe schon einmal herausgesprungen. Jetzt ist das so genannte Halteband an der Kniescheibe durch eine körpereigene Sehne ersetzt und die Kniescheibe dadurch wieder stabilisiert worden.“ Orthopäde Dr. Jürgen Eichhorn rechnet bei Tobias Draxinger mit einer Ausfall-Dauer von vier bis fünf Monaten. Draxinger hat aber bereits mit Rehaübungen im Straubinger Rehazentrum im Gäubodenpark begonnen. Die Straubing Tigers müssen demnach wohl davon ausgehen, dass der Verteidiger in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Für die Zukunft von Draxinger als Leistungssportler sieht Eichhorn aber keine Probleme. „Er wird sicher wieder Leistungssport betreiben können. Mit dem neuen Halteband aus einer körpereigenen Sehne ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kniescheibe erneut raus springt, sogar auf unter zehn Prozent gesenkt worden “, sagt Eichhorn. Im Normalfall liegt eine solche Wahrscheinlichkeit bei 40 bis 50 Prozent.