Straubing dreht Partie gegen die Freezers - Köln wieder an der SpitzeDEL-Kompakt

Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Straubing Tigers - Hamburg Freezers 4:3 (0:1, 0:1,3:1, 1:0) n.V.

Was für ein Krimi am Straubinger Pulverturm! Fast aussichtslos lagen die Tigers gegen Tabellenführer Hamburg Freezers mit 0:3 im letzten Drittel zurück, ehe die Niederbayern eine furiose Aufholjagd starten. Alexander Dotzler hatte rund sechseinhalb Minuten vor dem Ende den Anschluss geschafft. Wieder Dotzler gelang eine Minute später das 2:3. Jubelstürme brachen aus, als Carsen Germyn den Ausgleich schoss. Und es sollte für die Straubinger noch besser kommen: in der Verlängerung wär gerade einmal eine Minute gespielt, da hämmerte der aufgerückte Florian Ondruschka den Puck zum 4:3 in die Maschen. Es folgte Kollektivjubel bei den Tigers und deren Fans.

Tore: 0:1 Daniel Nielsen (14:20), 0:2 Garrett Festerling (37:35), 0:3 Garrett Festerling (44:15), 1:3 Alexander Dotzler (53:22), 2:3 Alexander Dotzler (54:33), 3:3 Carsen Germyn (56:24/PP1), 4:3 Florian Ondruschka (61:09)
Zuschauer: 4.747

Düsseldorfer EG - Kölner Haie 0:3 (0:1, 0:1,0:1)

Über 10.000 Fans hatten sich zur „Mutter aller Derbys“ eingefunden. Die Haie übernahmen direkt das Kommando und suchten ihr Heil in der Offensive, wohingegen sich die Düsseldorfer EG auf das Konterspiel konzentrierte. Alexander Weiß fand als erster die ücke und überwand Bobby Goepfert im DEG-Kasten zum 1:0 aus Sicht des KEC. Gleiches Bild im zweiten Abschnitt: Köln war optisch überlegen und kam durch Chris Minard zum zweiten Treffer. Ein Penalty – Lüdemann an Fischbuch – konnte Youri Ziffzer parieren. Der Beginn des Schlussabschnitts war ganz im Sinne der Gäste. Wieder Weiß traf bereits nach 95 Sekunden. Es sollte die Vorentscheidung sein. Zwar mühten sich die Rot-Gelben, aber die Haie spulten ihr Pensum souverän herunter.

Tore: 0:1 Alexander Weiß (14:06/EA), 0:2 Chris Minard (26:33), 0:3 Alexander Weiß (41:35)
Zuschauer: 10.212

ERC Ingolstadt - Thomas Sabo Ice Tigers 4:5 (1:2, 2:1, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Ein verrücktes Spiel bekamen die 4.815 Zuschauer in der Ingolstaädter Saturn Arena zwischen dem ERCI und den Thomas Sabo Ice Tigers zu sehen, Patrick Hager hatte die Gastgeber zunächst in Führung gebracht. Dann aber kamen die Gäste: Erst Evan Kaufmann, dann Fredrik Eriksson und schließlich Tim Schüler trafen drei Mal in Folge für die Franken. Uninteressant für die Hausherren. Noch vor dem zweiten Wechsel glichen Thomas Greilinger und Tim Hambley zwei Sekunden vor der Sirene aus. Der letzte Abschnitt begann besser für die Ice Tigers. Erneut war Kaufmann zur Stelle. Greg Classen traf zum 4:4. In der folgenden Verlängerung sollte kein Treffer fallen. Dafür im Penaltyschießen: Eriksson entschied das Derby zugunsten der Nürnberger.

Tore: 1:0 Patrick Hager (4:51), Evan Kaufmann (7:38/PP1), 1:2 Fredrik Eriksson (12:00), 1:3 Tim Schüle (26:17), 2:3 Thomas Greilinger (37:15), 3:3 Tim Hambley (39:58), 3:4 Evan Kaufmann (49:53), 4:4 Greg Classen (53:07), 4:5 Fredrik Eriksson (65:00/PS)
Zuschauer: 4.815

Krefeld Pinguine - EHC Grizzly Adams Wolfsburg 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

Das Verfolgerduell hielt, was es versprach. Zwischen den Tabellennachbarn entwickelte sich eine ansehnliche Partie auf Augenhöhe. Krefeld und Wolfsburg konnten zunächst beste Überzahlgelegenheiten nicht nutzen. Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Daniel Pietta angelte sich die Scheibe an der Blauen Linie und sorgte mit einem Gewaltschuss für die Führung. Auf der anderen Seite war es Marco Rosa, der einen Abpraller zum 1:1 verwertete. Es blieb eng. Beide Teams ackerten in der neutralen Zone. Lediglich Brent Aubin fand die Lücke und sorgte somit für den Endstand, da Krefeld nichts mehr hinzusetzen konnte.

Tore: 1:0 Daniel Pietta (24:29/PP1), 1:1 Marco Rosa (36:05), 1:2 Brent Aubin (47:55)
Zuschauer: 5.122

Augsburger Panther - Iserlohn Roosters 1:4 (0:3, 1:1, 0:0)

Iserlohn ist das Team der Stunde! Mit einem 4:1 siegte die Mannschaft von Trainer Jari Pasanen bei den zuvor vier mal ungeschlagenen Augsburger Panthern. Trotz der Ausfälle von Michael Wolf und Martin Sertich legten die Sauerländer los wie die Feuerwehr: bereits nach 20 Minuten hieß es 3:0 für die Gäste. Jeff Woiwitka hatte den AEV zwar nochmal heran gebracht, doch Brooks Macek mit seinem zweiten Treffer des Abends stellte den alten Abstand wieder her. Fast 40 Minuten lang versuchten die Augsburger dann, doch noch zum Erfolg zu kommen. Iserlohn allerdings stand defensiv stabil und rettete das letztlich deutliche Ergebnis über die Zeit.


Tore: 0:1 Brent Raedeke (6:52), 0:2 Brooks Macek (16:51), 0:3 Jeff Giuliano (18:05), 1:3 Jeff Woiwitka (21:00), 1:4 Brooks Macek (21:27)
Zuschauer: 5.360

Eisbären Berlin - Schwenninger Wild Wings 3:4 (2:2, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Ein munteres Spiel zeigten Berlin und Schwenningen am Sonntag Nachmittag. Die Gäste erwischten vor ausverkauften Haus in der 02 World den besseren Start. Morton Green traf bereits nach drei Minuten. Den Ausgleich durch Matt Foy beantwortete Alexander Dück mit der neuerlichen Führung. Vor dem ersten Wechsel sorgte Barry Tallackson für den zweiten Berliner Treffer. Nach dem im Mittelabschnitt keine Tore fallen sollten, startete der letzte Abschnitt mit dem Unterzahltreffer durch TJ Mulock. Die Führung hielt bis zur 54. Minute. Wild Wings-Torjäger war zur Stelle und schickte die Partie in die Overtime. Da diese torlos blieb, ging es ins Pemaltyschießen. Dort machte Dan Hacker für die Gäste den Sack zu.

Tore: 0:1 Morton Green (2:47), 1:1 Matt Foy (5:57), 1:2 Alexander Dück (8:52), 2:2 Barry Tallackson (15:05/PP1), 3:2 TJ Mulock (40:51/SH1), 3:3 Nick Petersen (13:08), 3:4 Dan Hacker (65:00/PS)
Zuschauer: 14.200

Adler Mannheim - EHC Red Bull München 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Bei der Heimpremiere von Hans Zach in Mannheim im Spiel gegen den EHC Red Bull München agierten beide Teams zunächst aus einer sicheren Defensive heraus. Fehler vermeiden hieß die Devise. Und das klappte auch. Zumal sich beide Keeper auf dem Posten zeigten. Kai Hospelt versetzte die Fans mit seinem Powerplay-Treffer zum 1:0 in Verzückung. Jon Rheault legte wenig später nach. Als Hospelt dann kurz nach dem Wechsel das 3:0 erzielte, war die Messe für München gelesen.

Tore: 1:0 Kai Hospelt 2(9:49/PP1), 2:0 Jon Rheault (35:57/PP1), 3:0 Kai Hospelt (40:43)
Zuschauer: 12.337

Jetzt die Hockeyweb-App laden!