Straubing bleibt gegen Augsburg ohne Dreier

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Auch im vierten und letzten Aufeinandertreffen dieser DEL-Saison konnten die Straubing Tigers gegen die Augsburger Panther keinen Drei-Punkte-Sieg einfahren. Der Aufsteiger unterlag dem Tabellennachbarn am Dienstag zuhause mit 2:3 nach Verlängerung (1:0, 1:2, 0:0, 0:1).

 

Tigers-Trainer Erich Kühnhackl, der auf den angeschlagenen Jason Dunham verzichten musste, sah nach dem Spiel einen Grund für die Niederlage in der zurückliegenden eineinhalbwöchigen Länderspielpause: „Das hat uns nicht gut getan. Wir haben in allen Bereichen nicht hundert Prozent erreicht.“ Seine Mannschaft sei zu wenig gelaufen und viele Kleinigkeiten hätten nicht gestimmt, was in eine durchwachsene Leistung mündete. „Im Endeffekt bin ich froh, dass wir einen Punkt geholt haben.“

 

Dabei hatte das Spiel für die Tigers durchaus nach Maß begonnen. Calvin Elfring war es, der in der 9. Minute in das gegnerische Drittel stürmte und mit einem perfekten Schlagschuss Augsburgs Torhüter Rolf Wanhainen zum 1:0 überraschte.

 

Doch wie schon beim ersten Duell im Gäuboden, das Anfang November mit 4:1 an die Panther ging, verspielten die Hausherren ihre frühe Führung. Diesmal binnen 38 Sekunden durch Gegentore von Shane Joseph (23.), der den Powerplay-Treffer nach einem Videobeweis zuerkannt bekam, und Patrick Buzas (24.), der im Nachsetzen Straubings Torhüter Mike Bales wiederum nicht gut aussehen ließ. Ein platzierter Nachschuss von Cam Severson (35.) rettete Straubing schließlich mit einem 2:2-Unentschieden in die zweite Pause.

 

So richtig auf Touren wollte die Begegnung auch im letzten Abschnitt nicht kommen, obwohl Straubing bemüht war, noch etwas zu bewegen. Doch Tore blieben in diesen zwanzig Minuten auf beiden Seiten ebenso aus wie Strafzeiten durch Schiedsrichter Christian Oswald, der nur am Anfang des Spiels eine kleinliche Linie fuhr. Bei Straubing vergab David Lundbohm zwei Großchancen (45./51.) und auch ein Break in der letzten Minute durch seine Sturmpartner Eric Chouinard und Cam Severson blieb erfolglos, während auch Augsburg kurz vorher durch Craig Darby den Siegtreffer auf dem Schläger hatte, aber am wachsamen Mike Bales scheiterte.

 

„In der Overtime hatten wir eine Chance und bei der das Tor gemacht“, konnte Augsburgs Trainer Paulin Bordeleau, der sein Team für die gute Defensivarbeit lobte, schließlich zufrieden eine optimale Verwertung für den Kampf um den Zusatzpunkt feststellen. Dafür, dass dieser an die Panther ging, hatte mit Harlan Pratt letzten Endes in der 64. Minute ein aufgerückter Verteidiger, der seinen Treffer überschwänglich bejubelte, gesorgt.

 

Er beendete zugleich auch eine Serie der Straubinger, die ihren fünften Heimsieg in Folge hätten feiern können. Im direkten Saisonvergleich hat nach allen vier Spielen nun eindeutig Augsburg mit neun Punkten aus den vier Partien die Nase vorne, auch wenn in der Tabelle die Tigers mit klaren zehn Punkten Vorsprung auf Platz zwölf vor den Panthern liegen.

 

TORE:

1:0 (8:33) Elfring (Gallant, Lehner) 4:4

1:1 (22:24) Joseph (Darby; Bolibruck) 5:4

1:2 (23:02) Buzas (Hinterstocker, Menauer)

2:2 (34:30) Severson (Lundbohm, Chouinard)

2:3 (63:01) Pratt (Joseph, Darby)

 

Strafminuten: Straubing 6 – Augsburg 8

Schiedsrichter: Oswald (Bad Wörishofen)

Zuschauer: 4.012


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