Stimmen zum Spiel Mannheim - Buffalo

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Christian Ehrhoff (Buffalo Sabres):

„So ein Spiel wie heute ist schon speziell. Die Stimmung war sehr gut und ich habe mich gefreut, nach der WM 2010 wieder vor deutscher Kulisse zu spielen. Das vermisse ich schon ein bisschen in Nordamerika. Das Publikum in Buffalo ist zwar laut, aber die Fangesänge sind einfach anders. Was den Unterschied zwischen den beiden Teams heute ausmachte, war zum einen die höhere individuelle Stärke der Sabres. Außerdem haben wir unsere Torschancen besser genutzt. Aber die Spieler der Adler haben alle hart gearbeitet. Man muss auch bedenken, dass wir die Vorbereitungsspiele sehr ernst nehmen, da unsere Leute bis zum Schluss um ihre Plätze im Team und die Eiszeit kämpfen. In Deutschland stehen die Teams von Beginn an fest. Mit meiner Leistung war ich heute auch nicht zufrieden, aber ich hoffe, dass sich das bis zum Saisonstart bessert. Für mich war der Sommer ja auch sehr kurz. Ich hätte schon gerne mehr Zeit zur Erholung und für das Sommertraining gehabt.“

 Yannic Seidenberg (Adler Mannheim):

„Der Unterschied zum letzten Jahr ist, dass wir gegen die Sharks frischer und besser gespielt haben. Buffalo war heute offensiver und in der Verteidigung blieben viele Scheiben vor dem Tor liegen, die sie dann eben reinmachten. Bei Jochen kann ich mir gut vorstellen, wie traurig er ist, dass er mit seinem NHL-Team hier nicht spielen konnte. Es ist sehr schade für ihn und die Fans hätten ihn auch gerne gesehen. Renè Corbet dagegen ist nach wie vor torgefährlich, man merkt allerdings, dass er jetzt mehr Zeit im Büro verbringt als auf dem Eis.“ (lacht)

 Patrick Kaleta (Buffalo Sabres):

„Ich bin zum allerersten Mal in Deutschland und muss sagen, die Atmosphäre heute in der Arena war schon unvergleichlich. Es war aufregend mitzuerleben, welche Energie die Mannheimer in so ein Spiel stecken. Überhaupt unterscheidet sich Eishockey in Deutschland von dem in Nordamerika. Für mich persönlich war es schon schwierig, da ich gerne körperbetont spiele. Dann noch die größere Eisfläche, auf der ich sehr viel skaten musste. Doch letzen Endes hat es einfach nur großen Spaß gemacht.“

 Denis Reul (Adler Mannheim):

„Die Sabres haben einen ganz anderen Style als San Jose. Sie sind einfach super schnell. Wir dagegen waren heute etwas müde, was an den vielen Spielen in der letzten Zeit liegt. Im zweiten Drittel hatten wir gut angefangen und schnelle Tore gemacht. Danach sind wir etwas eingebrochen, im Schlussabschnitt dann noch das Tor. Die Vorbereitung für die heutige Partie sah auch nicht anders aus als sonst. Ob es nun gegen ein NHL-Team oder eine DEL-Mannschaft geht – da machen wir keinen Unterschied.“

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