Steve Brulé, die Dritte

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Auf der Suche nach einer Verstärkung im Sturm sind die Kassel Huskies

erneut in der eigenen Liga fündig geworden. Vom Ligakonkurrenten

Duisburg wechselt Steve Brulé nach Nordhessen. Damit haben die Kasseler

ihre elfte Ausländerlizenz vergeben.


Einen Namen machte sich der Neu-Huskie bereits in der Vorsaison, als er

in seiner ersten DEL-Spielzeit für die Krefeld Pinguine in 51

Begegnungen 18 Tore schoss und 29 Vorlagen gab. Nachdem das Engagement

bei den Grizzly Adams Wolfsburg wegen des Zwangsabstiegs nicht geklappt

hat, heuerte der Franco-Kanadier zu Beginn dieser Saison bei Neuling EV

Duisburg an und verbuchte in den bisherigen 31 Spielen acht Tore und 15

Vorlagen.


Der Center wurde am 15. Januar 1975 in Montreal, Kanada, geboren, ist

1,80 m groß und wiegt 92 Kg. 1996 wurde Brulé von den New Jersey Devils

gedraftet, kam allerdings lediglich dreimal in der NHL zum Einsatz und

verbrachte die meiste Zeit seiner Karriere in der AHL. In Kassel trifft

der 30-Jährige auf einige Bekannte aus vergangenen Spielzeiten; mit

Eric Bertrand spielte er bereits von 1995 bis 1999 bei den Albany River

Rats sowie 2002 bei den Hershey Bears gemeinsam mit Dale Clarke.

Außerdem kennt er Drew Bannister aus der Zeit bei den Cincinnati Mighty

Ducks, Martin Hlinka ebenfalls von den Hershey Bears. Steffen Ziesche

sowie Guy Lehoux sind ihm aus der Vorsaison bei den Krefeld Pinguinen

noch bestens bekannt.


Der Mann mit dem guten Auge trifft schon heute in Kassel ein, wird aber

morgen gegen seinen Ex-Klub noch nicht auflaufen, sondern am Freitag im

Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters sein Debüt geben.