Stephen Dixon bleibt ein GrizzlyVertrag in Wolfsburg verlängert

Stephen Dixon spielt weiterhin für die Grizzlys Wolfsburg. (Foto: dpa/picture alliance)Stephen Dixon spielt weiterhin für die Grizzlys Wolfsburg. (Foto: dpa/picture alliance)
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32 Spiele (sechs Tore, sechs Vorlagen) absolvierte Stephen Dixon von Ende Oktober 2016 bis Mitte April 2017 für den amtierenden Vizemeister der Deutschen Eishockey-Liga. Dass es nicht mehr geworden sind, lag an einer hartnäckigen Verletzung, die den Kanadier für lange Zeit und bis ins Finale der Play-offs zum Zuschauen zwang. In der Finalserie gegen München und beim einzigen Sieg gegen den späteren Meister feierte Dixon ein starkes Comeback und steuerte dabei direkt einen Treffer bei. Durch seine physisch starke Spielweise und seine Qualitäten beim Anspiel war Dixon ein wichtiges Element im System von Cheftrainer Pavel Gross.

Der im kanadischen Halifax geborene Linkshänder entschied sich bereits mit 23 Jahren, den Schritt nach Europa zu wagen und spielte dort in den besten Ligen, darunter der KHL, SHL sowie zuletzt in der finnischen Liiga. Mit Tampere holte Dixon in der Saison 2015/16 den Meistertitel. In 64 Spielen gelangen ihm acht Tore und elf Vorlagen. Bereits im Jahr zuvor stand Dixon mit Tappara im Finale der Playoffs. In seiner Jugendzeit holte der Angreifer mit den U18- und U20-Nationalmannschaften Kanadas jeweils den Weltmeistertitel und wurde im Jahr 2003 von den Pittsburgh Penguins gedraftet. In seinen drei Spielzeiten in der American Hockey League (AHL) kam Dixon insgesamt 280-mal zum Einsatz. Seine Bilanz: 54 Tore und 77 Vorlagen.

„Die Weiterverpflichtung von Stephen ist vielleicht für den einen oder anderen eine Überraschung, da wir uns am Saisonende noch nicht sicher waren, ob wir ‚Dixi‘ behalten sollten. Grundsätzlich waren wir mit seinen Leistungen zufrieden. Er war der gesuchte Zweiwegespieler. Allein die beiden Verletzungen hatten uns erst dazu bewogen, noch abzuwarten. Pavel und ich haben uns nach einer intensiven Analyse für diese Position, bei der wir auch das durchweg positive Feedback über ihn aus der Mannschaft miteinbezogen haben - die ihn als sehr wertvollen Mitspieler empfunden hat - dazu entschieden, ihm ein Angebot zu machen. Wir sind überzeugt, dass ‚Dixi‘ - da er bereits jetzt eine für uns positive Entscheidung über seine Zukunft getroffen hat und gestützt durch eine sehr gute Sommervorbereitung - ein ganz wichtiger Stabilisator im künftigen Kader sein wird“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.

Der Kader der Grizzlys für die Saison 2017/18:

Tor: Felix Brückmann, Jerry Kuhn

Abwehr: Jeremy Dehner (AL), Jimmy Sharrow (AL), Jeff Likens (AL), Torsten Ankert, Armin Wurm, Robbie Bina (AL), Björn Krupp

Angriff: Tyler Haskins (AL), Brent Aubin (AL), Sebastian Furchner, Stephen Dixon (AL), Christoph Höhenleitner, Gerrit Fauser, Alexander Karachun, Tyson Mulock, Marcel Ohmann, Alexander Weiß, Mark Voakes (AL), Philip Riefers, Kris Foucault (AL), Fabio Pfohl.

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