Start nach Maß: DEG besiegt den Meister

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Die DEG hat einen Start nach Maß in die neue Eishockeysaison hingelegt. Im Duell zwischen dem Herausforderer und dem aktuellen Deutschen Meister besiegten die Metro Stars vor 8448 Anhängern die Adler Mannheim mit 4:2 und setzten gleich zu Beginn der Spielzeit ein kräftiges Ausrufezeichen.

Dabei boten beide Mannschaften schon am ersten Spieltag Eishockey auf einem hohen Niveau und bewiesen, dass sie zu den Favoriten in der DEL gehören. Und die Hausherren durften gleich einen Traumstart bejubeln. Nach nur 106 Sekunden sorgte Klaus Kathan für die Führung. Der Torjäger schaltete im Gewühl am schnellsten und bugsierte den Puck in Überzahl aus kurzer Distanz über die Linie. Rob Collins und zweimal Charlie Stephens scheiterten kurze Zeit später aus besten Positionen und versäumten das vorzeitige 2:0.

Doch auch der Meister zeigte sich in guter Verfassung und kam im Powerplay durch Verteidiger Blake Sloan zum Ausgleich. Die DEG antwortete prompt und ging durch Jamie Wright erneut in Führung. Im Mittelabschnitt fuhren dann die Adler wieder ihre Krallen aus. Die Gastgeber verwalteten den Vorsprung und zeigten sich zu passiv. Das nutzten die Kurpfälzer aus. Nachdem Storr gegen Tomas Martinec und Michael Hackert noch den Ausgleich verhindern konnte, war der Kanadier nach einer halben Stunde machtlos. Ronny Arendt hatte trocken abgezogen und die Scheibe trocken unter die Latte gesetzt.

In der Folge entwickelte sich ein richtiger Eiskrimi – mit einem positiven Ende für die Hausherren. Robert Dietrich gelang mit einem Hammer von der blauen Linie, der durch die Beine von Adam Hauser einschlug die erneute DEG-Führung: Doch die DEG-Anhänger mussten trotzdem bis 23 Sekunden vor dem Ende zittern, dann erlöste Klaus Kathan mit seinem Schuss ins leere Adler-Tor alle. „Es ist ein überragendes Gefühl den Meister geschlagen zu haben“, jubelte der Doppeltorschütze. „Wir waren im ersten Drittel besser und sind hohes Tempo gegangen. Insgesamt haben wir uns den Dreier redlich verdient.“

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