Starker York und Geburtstagskind Higgins lassen Roosters jubeln

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Vor 3267 Zuschauern besiegten die Iserlohn Roosters am Freitagabend die Augsburger Panther mit 4:2. Es war ein glücklicher, aber durchaus verdienter Sieg für die Sauerländer. Schon nach 30 Sekunden zappelte der Puck im Netz von Augsburgs Goalie Labbé. Mitchell hatte auf Zuspiel des überragenden York getroffen. Das Anfangsfeuerwerk der Roosters war allerdings schnell erloschen. Augsburg kam besser ins Spiel und glich bereits in der neunten Spielminute durch Fortiers Drehschuss in den Winkel zum 1:1 aus.

Augsburg war stets gefährlich, während die Roosters - wie gewohnt - kämpferisch gekonnt dagegen hielten, aber vor dem Tor wieder einmal viel zu harmlos waren. Keineswegs unverdient deshalb auch die Augsburger Führung durch den Ex-Iserlohner Ronny Arendt in der 27. Minute. Iserlohn brauchte einige Minuten, um den Treffer zu verdauen. Der an diesem Abend starke Higgins passte auf York und der bugsierte am linken Pfosten lauernd die Scheibe an „Freund und Feind“ ins Augsburger Tor (33.) zum etwas schmeichelhaften 2:2 Pausenstand.

Wirklich spannend blieb es auch im letzten Drittel zunächst nur vom Spielstand. Den Roosters gehörten klar die ersten Minuten des Schlussabschnitts. Die Panther fanden schwer ihren Rhythmus, da sie sich durch Strafzeiten von Miner und Brezina schwächten. Iserlohn konnte aber auch im Powerplay nicht überzeugen. Vereinzelte Pfiffe der Fans waren die Quittung. Die Abschlussschwäche schien nun ach an ihren Nerven zu zehren. Baldrian für die Fanseelen besorgte dann wieder einmal Mike York in der 53. Minute. Mit einem fulminanten Schuss nach schönem Higgins-Pass drosch er die Scheibe geradezu in die Maschen zum 3:2.

In der Schlussphase legten beide Teams noch einmal kämpferisch eine Schippe drauf.

Augsburgs Coach Laporte versuchte alles, nahm Goalie Labbé zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Prompt rannten die Panther den Roosters ins offene Messer. Mitchells Befreiungsschlag erlief sich Geburtstagskind Matt Higgins und klinkte neun Sekunden vor Spielende zum 4:2 Endstand ein. Am Ende war es ein hartes Stück Arbeit für die Roosters in einem kämpferisch wieder einmal überzeugenden Spiel, das jedoch gerade im Torabschluss wieder einmal auf Iserlohner Seite viele Wünsche offen ließ. (MK)