Starker Münchner Auftritt dank Lockout-SpielerMünchen - Augsburg 5:0

Jochen Reimer blieb ohne Gegentor. (Foto: Roland Schicho - www.stock4press.de)Jochen Reimer blieb ohne Gegentor. (Foto: Roland Schicho - www.stock4press.de)
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Vor 4476 Zuschauern zeigten die Neuzugänge den Gegnern, woher sie kommen. Am Ende siegte München verdient mit 5:0 (0:0, 1:0, 4:0).

Die ersten Minuten stellen sich gewöhnlich als schwächste Phase im Münchner Team dar. Doch diesmal war es genau andersherum. Der EHC gab von Anfang an Gas und erzielte bereits in der zweiten Minute den Führungstreffer durch Paul Stastny. Das Spiel der Gastgeber war von dem vor der Deutschland-Cup kaum noch zu vergleichen. Elegante Passstafetten wurden gespielt und der Augsburger Torhüter wurde unter Dauerbeschuss genommen.

Auch wenn die Gäste aus der Fuggerstadt in den ersten beiden Dritteln den Roten Bullen Paroli boten, so änderte dies nichts an der optischen Überlegenheit der Cortina-Truppe. Man spürte als Zuschauer ganz deutlich, welchen Schub an Motivation die NHL-Spieler Stastny und Wheeler dem Team gaben.  Die ganze Mannschaft schien hochmotiviert und jeder ließ sich von diesen Namen mitreißen und wuchs über sich hinaus. 

Im letzten Drittel sollten sich die Ereignisse jedoch noch einmal überschlagen. Zuerst erhöhte Lubor Dibelka auf 2:0 für den EHC. Danach legten Martin Buchwieser und Bryan Adams nach. Wer aber meinte, er habe schon alles gesehen, der irrt. Zwei Minuten vor Schluss lief Blake Wheeler alleine auf Ehelchner zu, wurde von einem Augsburger Verteidiger unfair gestoppt und der Unparteiische entschied sofort auf Penalty. Wheeler lief an, ließ dem Schlussmann vom AEV keine Chance und versenkte die Scheibe eiskalt im Tor zum 5:0-Endstand.

Das ganze Münchner Team zeigte sich begeistert von der Leistung am heutigen Sonntag. „Das war heute ein tolles Ergebnis, was wir nicht zuletzt den Fans zu verdanken haben. Die Halle mag zwar kleiner sein als in der NHL, aber es kam trotzdem eine Superstimmung auf. Es hat mir riesigen Spaß gemacht“, so ein begeisterter Paul Stastny im Anschluss an die Partie. Damit die Spieler nicht zu sehr in Euphorie verfallen, erinnerte Pat Cortina: „Wir haben heute eine gute Antwort auf die Niederlage gegeben. Das war heute ein Schritt in die richtige Richtung  und genauso muss es jetzt weitergehen.“

Weitergehen wird es für den EHC Red Bull München am kommenden Freitag gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg.


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