Starker Endspurt beschert Roosters drei wichtige Punkte gegen die Adler

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Ohne die weiterhin verletzten Rick Goldmann und Matt Higgins besiegten die Iserlohn Roosters am Freitagabend die Adler Mannheim mit 3:1. Im Verlauf des letzten Drittels fielen auch noch Mike Martin und Bryan Adams aus. Umso höher ist der Iserlohner Sieg wohl zu bewerten.


So stark wie die Roosters begonnen hatten, so schnell ließen sie es vor den 4005 Zuschauern auch wieder „schleifen“. Nach den ersten schwungvollen Angriffen und Gelegenheiten durch Liles und Kennedy kamen die Adler besser ins Spiel. Der Führungstreffer der Kurpfälzer durch Nationalverteidiger Michael Bakos in der 6. Spielminute hatte bis zur 52. Spielminute seine Gültigkeit. Dazwischen sahen die Zuschauer eine technisch stärkere Mannschaft der Adler und ein kampfstarkes Team der Roosters, dass sich aber an Adler-Goalie Christobal Huet die Zähne auszubeißen schien. Immer wieder bügelte der Goalie die Fehler seiner Vorderleute aus und hielt mit seinen Glanztaten den knappen Vorsprung der Adler fest. Egal, ob York (20.), Verwey (22.), Liles aus kurzer Distanz, Gordon (28.) oder Etz (34.) im doch eher schwachen zweiten Drittel. Sie alle fanden in Huet ihren Meister. Auf der anderen Seite zeigte Dimitrij Kotschnew eine starke Leistung. Lediglich bei seinen Ausflügen aus dem Torraum strahlte er nicht immer die ganz große Sicherheit aus. Gegen Corbet (26.), Delmore (29.) und Tremblay (40.) verhinderte er bis zur zweiten Drittelpause Schlimmeres.


Apropos Sicherheit: Hauptschiedsrichter Oswald sorgte doch ein ums andere Mal für Verwunderung und Verärgerung auf beiden Seiten mit seinen Entscheidungen. Nicht ganz zu Unrecht wurde er mit Pfiffen zum letzten Drittel empfangen. In diesem schien alles so weiterzulaufen, wie schon vierzig Minute zuvor. Huet schien sein Tor „vernagelt“ zu haben und die Roosters schienen mit der fortschreitenden Spielzeit Mut und Kraft zu verlieren gegen das Mannheimer Abwehrbollwerk immer wieder neu anzurennen. Die Wende passierte dann in der 52. Spielminute. In Überzahl hatte Iserlohns „Wikinger“ Martin Knold mit einer schönen Direktannahme ins lange Eck getroffen. Mit dem Ausgleichstreffer erwachte dann auch endlich das Publikum. Der Bann war gebrochen. Nur fünfeinhalb Minuten später gelang Alexandrov, ebenfalls in Überzahl, fast mit einer Kopie des ersten Treffers das 2:1. Auch durch einige unschöne ruppige Szenen in der Schlussphase ließen sich die Roosters nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Als Mannheim längst seinen Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers „geopfert“ hatte, erlöste Intranuovo den Iserlohner Anhang zehn Sekunden vor Spielende mit „seinem“ Tor zum 3:1.


Am kommenden Sonntag treten die Iserlohn Roosters bei den Krefeld Pinguinen an. Unterstützt werden die Iserlohner dann von mehr als 400 Fans, die in einem Buskonvoi mit nach Krefeld reisen werden. (MK)


Iserlohn Roosters - Adler Mannheim 3:1 (0:1/0:0/3:0)


Tore: 0:1 (6:03) Bakos (Kelly, Delmore; 5-4PP), 1:1 (51:03) Knold (York, Intranuovo; 5-4PP), 2:1 (56:35) Alexandrov (Intranuovo, Liles; 5-4PP), 3:1 (59:50) Intranuovo (5-6ENG)


Strafminuten: Iserlohn 20, Mannheim 24 plus 10 (Hecht)

Schiedsrichter: Oswald (Bad Wörishofen)

Zuschauer: 4005

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