Spitzenspiel in Nürnberg - Adler müssen zum Derby nach SchwenningenDEL-Spieltagscheck

Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim Foto: Ice-Hockey-Picture-24Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim Foto: Ice-Hockey-Picture-24
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14:30 Uhr: Thomas Sabo Ice Tigers - Kölner Haie

Die Haie beißen die Liga weg, während die Ice Tigers Jagd-Pech haben. Nur eine der letzten fünf Partien gewann Nürnberg, während die Domstädter in der Zeit 14 von 15 möglichen Punkten einfuhren und die Spitzenposition erklommen. Die Franken brauchen dringend einen Erfolg, um wieder in die Spur zu finden und der KEC käme gerade recht. Am ersten Spieltag trafen die beiden Clubs direkt aufeinander. Kurz vor Schluss führte Köln noch 2:1, aber Nürnberg glich in der Schlussminute aus und gewann im Penaltyschießen. Es war der Auftakt zu einer neun Spiele andauernde Siegesserie. Köln wird mit aller Macht verhindern wollen, dass dies nicht noch einmal geschieht, denn bei einem eigenen Sieg könnte der Vorsprung auf den Verfolger auf drei Punkte ausgebaut werden.

16:30 Uhr: Iserlohn Roosters – Hamburg Freezers

Allmählich kommen die Freezers in Rollen: Nach einem durchwachsenen ersten Saisonviertel mit nur sporadisch eingestreuten Siegen, haben die Norddeutschen inzwischen drei Siege in Folge eingefahren und sich auf dem achten Platz eingenistet. Ein weiterer Sieg wäre aus Sicht Hamburgs jedoch nötig, um den Kontakt zur ersten Tabellenhälfte endgültig herzustellen, denn die versammelte Konkurrenz hat mindestens ein Spiel weniger absolviert. Für Iserlohn gab es am Freitag einen Dämpfer. Mit der Euphorie des 6:5-Erfolgs nach Verlängerung gegen Nürnberg, der eine sechs Partien andauernde Niederlagenserie beendete, reisten die Sauerländer in Augsburg an, doch am Ende stand ein 1:4. Nur noch ein Zähler trennt die Roosters von Schlusslicht Schwenningen und für das Team vom Seilersee muss dringen ein Sieg her. Hamburg kann sich auf einen heißen Tanz gefasst machen. Für Freezers-Goalie Sébastian Caron wird das Duell mit den Roosters ein besonderes Spiel sein, spielte er doch noch vor wenigen Wochen für Iserlohn.

16:30 Uhr: Straubing Tigers – Augsburger Panther

Derby am Pulverturm: Die Tigers erwarten die Panther zum Duell der Raubkatzen. Seit zwei Partien warten die Hausherren auf einen Sieg, während Augsburg beim 4:1 gegen Iserlohn nicht nur die Revanche für 0:6-Klatsche zum Saisonauftakt gelang, sondern auch noch der zweite Sieg in Folge. Dadurch haben die Schwaben jetzt auf Platz neun liegend vier Punkte Vorsprung auf Straubing. Beim AEV fällt vor allem auf, dass alle Probleme der vorherigen Spiele wie weggeblasen scheinen. Kassierten die Panther in den ersten zwölf Partien noch 50 Gegentore bei nur 29 geschossenen, steht aus den jüngsten Erfolgen eine Bilanz von 10:2 zu Buche.

16:30 Uhr: Düsseldorfer EG – Grizzly Adams Wolfsburg

[AD_MRECT]Da ist sie wieder, die DEG: Nach drei Niederlagen hat Düsseldorf am Freitag in München 4:0 gewonnen und sich in der Tabelle auf den elften Platz nach vorn geschoben. Der Erfolg in der bayerischen Landeshauptstadt wird für die Rheinländer eine besondere Genugtuung gewesen sein, denn am zweiten Spieltag gab es gegen die Red Bulls eine bitte 0:6-Pille. Gegen Wolfsburg gab es im Saisonverlauf ebenfalls eine Zu-Null-Niederlage, wenngleich das 0:3 bei weitem weniger heftig war. Dennoch würde Düsseldorf auch gegen die Niedersachsen nur zu gern die richtige Antwort geben. Die Grizzlys haben derweil die Top-Teams im Visier. Eine drei Spiele andauernde Schwächephase mit nur einem gewonnen Pünktchen wurde gegen Straubing mit 4:2 beendete und mit jetzt 23 Punkte auf der Habenseite fehlen nur zwei Zähler auf den Dritten. Damit folgten die Wolfsburger ihrem Coach, der nach den Ausfällen von Greg Moore und Matthew Dzieduszycki forderte, dass „alle Stürmer und alle Verteidiger Greg und ‚Diesel‘ ersetzen müssen.“

16:30 Uhr: ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München

Der Angriff auf das Top-Duo aus Köln und Nürnberg wurde in Ingolstadt erst einmal abgeblasen. Gegen Berlin kam der ERC nicht über ein 3:6 hinaus. Sieben Zähler fehlen auf die Gipfelstürmer. Die erste Niederlage nach drei Spielen wird die Panther aber nicht aus dem Konzept bringen. Mit einem Dreier am Sonntag könnte es bis auf den dritten Rang nach vorn gehen. Aber auch in die andere Richtung könnte es sehr schnell gehen, denn Wolfsburg lauert nur einen Punkt hinter Ingolstadt und auch München ist nah. Nur vier Punkte fehlen den „Bullen“, die am Freitag der DEG 0:4 unterlagen. Im direkten Vergleich sind drei Zähler schnell aufgeholt und EHC-Coach Pierre Pagé wird eine Reaktion seines Teams einfordern.

Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 


Derby-Zeit in der Servus Hockey Night: DEL-Rückkehrer Schwenninger Wild Wings und der fünfmalige DEL-Meister Adler Mannheim treffen zum brisanten baden-württembergischen Duell aufeinander.

Zum Auftakt der laufenden Saison hatten die Schwenninger eine knappe und unglückliche 1:2-Niederlage bei den Adlern hinnehmen müssen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden sich die Wild Wings nun aber immer besser in der deutschen Eliteliga zurecht, kamen gerade in den vergangenen Wochen immer besser in Tritt, und sorgten dabei mit zwei Kantersiegen gegen Wolfsburg (8:1) und Augsburg (8:0) für echte Paukenschläge.

Der Dämpfer kam jedoch direkt im Anschluss: Das vergangene Wochenende geriet mit Niederlagen in Straubing und daheim gegen Ingolstadt zur Nullnummer und am Freitag kamen die Wild Wings nicht über ein 2:3 in Krefeld hinaus. Damit steht die rote Laterne derzeit im Schwarzwald. Mit einem Sieg gegen Mannheim und günstigen Ergebnissen in den anderen Partien könnte Schwenningen jedoch am Abend auf dem zehnten Platz liegen.

Für Mannheim gab es am Freitag einen kleinen Dämpfer. Die Haie fügten den Kurpfälzern beim 2:5 die erste Heimniederlage der Saison zu. Damit mussten die Adler etwas reißen lassen und haben jetzt sechs Punkte Rückstand auf das punktgleiche Spitzenduo, dass sich jedoch am Sonntag gegenseitig Punkte wegnehmen wird.