„So etwas darf uns nicht passieren“Haie unterliegen dem Kellerkind

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Derby-Wochenende für die Kölner Haie: Nach dem 3:0-Derbysieg am Freitag in Düsseldorf empfing der KEC die Krefeld Pinguine zum „kleinen“ rheinischen Derby. Mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:2) verlor die Mannschaft von Cheftrainer Niklas Sundblad gegen das Kellerkind aus Krefeld. Erneut kein Sechs-Punkte-Wochenende für den KEC, somit rutschen die Haie auf Platz zehn.

Die ersten zwanzig Minuten des Spiels dominierten die Domstädter klar. In der siebten Spielminute schoss Kapitän Moritz Müller die Haie in Führung. In Überzahl zog er knallhart von der blauen Linie  ab und versenkte die Scheibe hinter Patrick Galbraith. Kurz vor Drittelende fanden die Gäste ihr Spiel. David Fischer legte vor auf Mike Collins, der Scott Valentine bediente, der netzte gekonnt zum 1:1 ein (19.).

Das zweite Drittel gehörte dem KEV, immer wieder drängten die Mannen von Franz Fritzmeier auf den Führungstreffer. Doch immer wieder blieb der starke Haie-Schlussmann Gustaf Wesslau der Kölner Sieger.  Dennoch waren es die Hausherren, die ihr Powerplay zu nutzen wussten. Durch die Beine von Galbraith schlenzte Fredrik Erikssons Schlagschuss (36.). Doch die Krefelder hatten die direkte Antwort parat. Kein anderer als der Torjäger der Krefelder, Martin Schymainski, glich 27 Sekunden nach dem 2:1 zum 2:2 aus (36.).

Auch im letzten Spielabschnitt startete der KEV besser. In Überzahl brachte Martin Schymainski die Gäste in Führung (46.). Darauf versuchten die Kölner immer wieder vors Krefelder Tor zu kommen. Sowohl Alexander Weiß, als auch Patrick Hager scheiterten an Galbraith. Stattdessen waren es ein weiteres Mal die Seidenstädter, die ihre Chancen effektiv nutzten, Andreas Driendl baute die Führung für die Gäste auf 4:2 aus. Doch die Kölner kamen nochmals vor das Krefelder Tor. Shawn Lalonde zog im Slot frei vor Galbraith ab und verkürzte zum 3:4 Endstand (56.).

Haie-Stürmer Ryan Jones nach der Niederlage: „Die ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt, dann nach dem 1:1 haben wir unseren Faden verloren. Vielleicht lag es am Selbstvertrauen, vielleicht auch nicht. In der Mannschaft liegt viel Selbstvertrauen, vielleicht manchmal zu viel. Wir sind sehr enttäuscht. Wir dürfen unseren Faden nur wegen eines Gegentores nicht verlieren.“

Teamkollege Nick Latta: „Unsere Leistung war nicht gut genug, wir sind gut gestartet, haben uns dann aber enorm verschlechtert. Krefeld hat die Tore zur richtigen Zeit gemacht. Gerade nach dem Sieg am Freitag darf uns so etwas nicht passieren. Unser Ziel war es, beide Derbys zu gewinnen.“

KEV-Spieler Lukas Koziol freut sich über die Punkte: „Wir haben gut gespielt und wenige Fehler gemacht. Wir haben uns sehr gut auf das Kölner System eingestellt und vorbereitet und zudem unsere Chancen effektiv genutzt.“

Tore: 1:0 (6:47) Ryan Jones (Moritz Müller, Fredrik Eriksson/5-4), 1:1 (18:08) Scott Valentine (Mike Collins, David Fischer), 2:1 (35:15) Fredrik Eriksson (Dragan Umicevicm Per Åslund/5-4), 2:2 (35:42) Martin Schymainski (Daniel Pietta, Lukas Koziol), 2:3 (44:46) Martin Schymainski (Daniel Pietta, Herberts Vasiljevs/5-4), 2:4 (46:41) Andreas Driendl (Daniel Pietta), 3:4 (55:59) Shawn Lalonde (Patrick Hager, Dragan Umicevic). Strafen: Köln 14, Krefeld 14. Zuschauer: 12.172.


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