Sledge-Scorpions auf direktem Meisterkurs

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Auch das vorletzte Spiel der laufenden Sledge-Eishockey-Saison haben die Hannover Scorpions für sich entscheiden können. Mit 6:1 setzten sich die Niedersachsen gegen die Dresden Cardinals durch, obwohl der personell dünn bestückte Kader durch grippebedingte Ausfälle weiter reduziert war. Dazu kam eine überflüssige Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockstichs für Udo Segreff gleich im ersten Spielabschnitt. Damit war klar, dass die verbliebenen fünf Feldspieler den Rest der Begegnung durchspielen durften. Dennoch ließen sich die Scorpions nicht das Heft aus der Hand nehmen und überzeugten mit einem zügigen und druckvollen Spiel gegen das Team aus Sachsen.

Die magere Torausbeute von nur einem Treffer durch Thorsten Ellmer im ersten Drittel konnte im Mittelabschnitt deutlich verbessert werden. Wieder war es Ellmer, der auf Zuspiel von Christoph Appelkamp auf 2:0 erhöhen konnte, bevor Marco Lahrs mit einem aus voller Fahrt abgezogenen Blueliner ein nicht alltäglicher, vom Dresdner Keeper Lars Uhlemann unhaltbarer Treffer gelang. Etwas Erleichterung verschaffte des Scopions, dass sich auf Seiten der Dresdner Christian Pilz eine ebenfalls überflüssige Zehn-Minuten-Strafe einhandelte, als sein Diskussionsdrang mit dem Schiedsrichter kein Ende finden wollte. In der Folge konnte wiederum Ellmer (Bleidorn, Lahrs) und Bleidorn (Ellmer, Appelkamp) den Pausenstand von 5:0 herstellen. Im Schlussabschnitt waren beiden Teams schwindende Kraftreserven deutlich anzumerken. So konnte Appelkamp (Ellmer, Lahrs) noch einen weiteren Treffer für die Scorpions erzielen, bevor Robert Pabst (Frank Rennhack, Frank-Peter Geisendorf) auf Seite der Sachsen den Anschlusstreffer zum Endstand von 6:1 erzielen konnte.

Unabhängig von den noch ausstehenden Begegnungen der SpG NRW, der Dresden Cardinals und der Heidelberg Knights steht schon heute fest, dass die Begegnung zwischen den ESC Hannover Scorpions und der SpG NRW am 22. März ein echtes Endspiel um die Deutsche Meisterschaft wird. Bleibt abzuwarten, ob den Sledge-Scorpions das Husarenstück gelingt, die achte Meisterschaft in Folge für sich zu entscheiden.

Tabelle:

1. Hannover Scorpions 7 / 60:11 / 19

2. SpG NRW 6 / 40:9 / 17

3. Dresden Cardinals 6 / 13:25 / 6

4. Bremen Pirates 7 / 12:29 / 3

5. Heidelberg Knights 4 / 3:54 / 0