Sind die Play-offs noch zu schaffen?München - Hannover 0:1

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Noch wenige Momente vor Spielbeginn wurde Münchens Trainer Pat Cortina von einer renommierten Zeitung zum Coach des Jahres gekürt. Nur ein paar Minuten später sah der Italo-Kanadier eine ambitionierte Mannschaft, die Dimitri Pätzold im Tor der Niedersachsen ein ums andere Mal in Bedrängnis brachte. Gegen Mitte der ersten Hälfte jubelten die Bullen zum ersten Mal in dieser Partie: die Freude währte nicht lange, denn das Schiedsrichtergespann erkannte den Treffer nicht an, da sich die Scheibe nicht in vollem Umfang hinter der Linie befand. Das erste Drittel endete torlos.

Die zweiten 20 Minuten begannen mit Eishockey aus dem Schlafwagen.  München bemühte sich vergebens, die sehr tief stehende Verteidigung der Gäste zu überwinden. „Wir mussten in dieser Phase viel ohne Scheibe spielen und mussten stark über Zweikämpfe im Spiel bleiben“, äußerte sich Hannovers Trainer Igor Pawlow.

Im letzten Drittel forcierten die Niedersachsen das Tempo und den Druck auf Lukas Steinhauer, der den noch angeschlagenen Jochen Reimer erneut vertreten durfte. Zuerst war der junge Rosenheimer noch Sieger gegen King. Beim Rebound von Sulkovsky war er jedoch machtlos. Das Spiel drohte jetzt zu kippen. Bei München häuften sich die Fehler und vergaben größte Chancen.

Auch eine Auszeit und ein sechster Feldspieler konnten 14 Sekunden vor Schluss die 0:1-Niederlage nicht mehr abwenden. „Wir müssen die Scheibe konsequenter zum Tor bringen und wieder lernen, Tore zu schießen“, gab Pat Cortina zu verlauten.

Der EHC verlor heute weiter an wertvollen Boden im Kampf um die Play-offs, die jetzt allmählich immer mehr außer Sichtweite geraten.

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