Sieg im Nachholspiel - Haie legen nachKöln - Straubing 4:3

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Übrigens: Mit diesem Spiel begrüßte die DEL in der aktuellen Saison den zwei Millionsten Zuschauer!

Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeber die erste Möglichkeit auf ihrer Seite. Allerdings landete der Schuss nur am Innenpfosten und nicht im Tor. Und so waren es die Gäste aus Niederbayern, die den ersten Treffer erzielten. René Röthke brachte seine Farben nach nur 167 Sekunden in Front. Doch die Hausherren steckten nicht auf und wurden folgerichtig für ihre Mühe belohnt. Verteidiger Moritz Müller wurde von seinem Teamkollegen Philip Gogulla mustergültig mit einem Querpass bedient, den er mit einer Direktabnahme direkt in die Straubinger Maschen drückte – der Ausgleich zum 1:1 (7.) während für die Bajuwaren Karl Stewart auf der Sünderbank brummte.

Nach der ersten Pause erwischten die Mannen von Trainer Dan Ratushny den besseren Start. Nach 95 Sekunden klingelte es im Kasten von Danny Aus den Birken. Bruno St. Jacques hatte von der blauen Linie einfach abgezogen und Daniel Sparre gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung. Nachdem dann Andrew Canzanello, ebenfalls mit einem Distanzschuss von der blauen Linie, auf das zwischenzeitliche 3:1 erhöht hatte, gerieten die Kölner in Zugzwang, brachten aber nichts mehr zustande. Daran änderte auch eine Auszeit, die Trainer Krupp kurz vor dem Ende des zweiten Drittels nahm, nichts mehr. Von den Rängen schallte es „Kämpfen für die Playoffs“, aber davon war auf dem Eis nicht viel zu sehen.

In der zweiten Pause hatte Cheftrainer Uwe Krupp offenbar die richtigen Worte gefunden, denn die Haie waren im Schlussdrittel das bessere Team. Moritz Müller: „Wir wussten, dass diese 20 Minuten über vieles entscheiden werden. Wir sind positiv geblieben. Was dann auf dem Eis passiert ist, war Gänsehaut pur. Im Sport ist vieles einfach Kopfsache. Wir haben 40 Minuten müde ausgesehen, aber wir haben den Willen gehabt, das Spiel zu drehen und unsere letzten Reserven mobilisiert.“ Und Jonathan D‘Aversa  eröffnete den Torreigen in der 51. Spielminute mit seinem Anschlusstreffer zum 2:3, während Straubings Sebastian Osterloh in der Kühlbox Platz genommen hatte. Als dann Jason Jaspers bei 54:44 den Ausgleich schoss, sorgte er damit für unbändigen Jubel auf den Rängen. Eine Steigerung fast ausgeschlossen – aber nur fast, denn beim vierten Treffer für die Rheinländer durch Jason Jaspers, nur 89 Sekunden später, wurde es noch lauter als zuvor im Henkelmännchen. „Die Fans waren geil!“, bringt es Moritz Müller auf den Punkt.

Für die Haie geht es am Abend direkt mit dem nächsten Spiel weiter. Dann sind die Mannen von Uwe Krupp zu Gast bei den Adlern Mannheim.



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