Sieg-Garant JaffrayMünchen sichert sich den Erfolg kurz vor Schluss

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Nach dem denkbar knappen Sieg gegen die Hamburg Freezers kamen die Iserlohn Roosters nach München. Der EHC Red Bull München konnte auf den wiedergenesenen Jerome Samson zurückgreifen, dagegen wird es für Yannick Seidenberg wohl noch einige Wochen dauern, bis er wieder mit der Mannschaft spielen kann. In einer über weite Strecken undurchsichtigen Partie behielten die  Red Bulls die Nerven und gewannen gegen die Iserlohn Roosters 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) vor 2290 Zuschauern.

Zum Spiel am dritten Oktoberfest-Wochenende schien es zunächst lange Zeit so, als ob beide Teams noch gar nicht richtig auf dem Eis waren. Eklatante Fehler im Aufbau beider Mannschaften folgten auf zahlreiche Luftlöcher bei den Schussversuchen. Beide Teams agierten im ersten Abschnitt ohne echten Spielplan und verloren die Scheibe oft schon im Aufbauspiel. Zwingende Torchancen waren daher Mangelware, bis auf einen Schuss der Red Bulls, der jedoch nur das Aluminium traf. „Das war nicht das, was wir uns vorgestellt haben. München hat in dieser Phase eindeutig besser agiert“, so Roosters-Coach Jari Pasanen.

Bis in die 28. Minute änderte sich am Spielgeschehen nur wenig. Erst der Treffer von Daniel Sparre brachte die Gäste in Führung und Leben in die Partie. Die Gäste waren nun gezwungen, ihre Defensivtaktik etwas zu lockern, was die Münchner zunächst aber nicht ändern konnten. Erst rund fünf Minuten später konnte Steve Pinizzotto für die Red Bulls im Powerplay auf 2:0 erhöhen. Die Gastgeber hatten nun etwas mehr vom Spiel, während Iserlohn zunehmend nervöser wurde.

Roosters-Coach Jari Pasanen war alles andere als zufrieden mit der Leistung seines Teams bisher. Selbst zum Teil gute Torchancen konnten die Sauerländer nicht verwerten, bis sich in der 48. Minute Jean-Philipp Côté ein Herz fasste und die Scheibe unhaltbar für Danny aus den Birken in die Maschen zimmerte. Das Spiel wurde jetzt etwas weniger chaotisch. Beide Mannschaften schienen jetzt endlich zu 100 Prozent in der Partie angekommen zu sein, wenngleich die Fehlpassquote auf beiden Seiten hoch blieb. Eine Führung zu verwalten, blieb den Red Bulls auch diesmal nicht vergönnt. Sieben Minuten vor Spielende glich Boris Blank für die Roosters aus. Iserlohn drängte jetzt sogar auf den Führungstreffer und brachten die Münchner Defensive einige Mal in Bedrängnis. Ein umstrittener Treffer durch Jason Jaffray 90 Sekunden vor Schluss brachte den Gastgebern den Sieg.

Tore: 1:0 (27:44) Daniel Sparre (Maximilian Kastner, Jérôme Samson), 2:0 (38:19) Steve Pinizzotto (Dominik Kahun, Mads Christensen/5-4), 2:1 (46:47) Jean-Philippe Côté (Jason Jaspers), 2:2 (52:28) Boris Blank (Mike York, Nicholas Petersen/5-4), 3:2 (58:30) Jason Jaffray (Michael Wolf, Daryl Boyle/5-4). Strafen: München 12, Iserlohn 16. Zuschauer: 2290.

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Krefeld Pinguine Krefeld
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